"Gut, dass jetzt eine Frau mit Familie das Sagen hat"

"Gut, dass jetzt eine Frau mit Familie das Sagen hat"

Dillingen/Saarlouis. Christian Huchatz, 34, aus Dillingen begrüßt den Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten. Annegret Kramp-Karrenbauer ist ihm bekannt. Huchatz wünscht sich von ihr, "dass sie mehr Gelder für alte und behinderte Menschen zur Verfügung stellt" und "die Städte insgesamt behindertengerechter gestaltet werden"

Dillingen/Saarlouis.Christian Huchatz, 34, aus Dillingen begrüßt den Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten. Annegret Kramp-Karrenbauer ist ihm bekannt. Huchatz wünscht sich von ihr, "dass sie mehr Gelder für alte und behinderte Menschen zur Verfügung stellt" und "die Städte insgesamt behindertengerechter gestaltet werden".Eine Beurteilung fällt der Dillingerin Helga Meiser, 64, schwer. "Sie hat sich sehr für den Sport eingesetzt, das finde ich gut. Als Ministerpräsidentin muss sie sich erst bewähren", sagt sie. Margret Seyfried, 53, aus Rehlingen meint, sie solle für mehr Ganztagsschulen sorgen und allgemein die Bildungspolitik stärken. "Gut finde ich, dass nun eine Frau mit Familie und Kindern das Sagen hat, die hat hoffentlich eine realistische Sicht der alltäglichen Dinge", sagt sie.

Ulrich Schmitt, 56, aus Dillingen ist zufrieden, "es war eine gute Wahl, sie ist kompetent und kann Peter Müllers Politik mit ihrem eigenen Stil erfolgreich fortführen." Liselotte Schamper, 85, aus Dillingen findet es "schön, dass es eine Frau geworden ist. Ich finde sie sympathisch, habe sie vor längerer Zeit mal in der Bütt gesehen." Schamper wünscht sich von Annegret Kramp-Karrenbauer, "dass sie für mehr Beständigkeit in der Politik sorgt".

Werner Schmidt, 59, aus Wallerfangen sieht die Wahl ebenfalls positiv, "ich wünsche mir, dass sie Schulden abbaut und die Bildungschancen verbessert, in diesen Bereichen halte ich sie auch für kompetent." Ähnlich beurteilt Josef Klein, 77, die Wahl, "sie hat als Ministerin gute Arbeit geleistet. Ich hoffe, dass es ihr gelingt, neue Arbeitsplätze zu schaffen."

"Sie ist sympathisch", findet Michael Laval, 42, aus Ensdorf. "Sie macht eine gute Politik." Der Meinung ist auch die Schülerin Svenja Speicher, 17, aus Wadgassen: "Wir haben das Thema heute Morgen erst im Unterricht gehabt. Sie hatte vorher schon mehrere Ämter und ich hoffe, dass ihr jetziges genau so gut wird."

"Ich kenne die Frau nicht. Sie ist relativ unbekannt und kaum in den Medien zu sehen", merkt Horst Tilk, 68, aus Saarlouis an. "Aber jeder bekommt seine Chance und ich hoffe, es wird keine Rückschritte geben." Auch Gisela Hoffmann, 64, aus Überherrn hat sich noch keine Meinung gebildet, es sei aber "etwas anderes, eine Frau im Amt des Ministerpräsidenten zu sehen". Thomas Geisler, 51, aus Saarlouis befindet: "Frauen können ruhig auch Ministerpräsidenten werden." Er ist gespannt, wie sie sich schlagen wird.