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Gemeinde Überherrn sucht Wege, um Ortskerne zu stärken

Gemeinde Überherrn sucht Wege, um Ortskerne zu stärken

Überherrn. Über zwei große Themen wurden am Donnerstag die Mitglieder des Überherrner Gemeinderats informiert. Die Sitzung leitete der erste Beigeordnete Guido Guldner für den erkrankten Bürgermeister Thomas Burg. Erstes Thema war die Teufelsburg. An ihren äußeren Mauern entlang führt nun ein Weg. Die letzte Lücke war eine brüchige Treppe am sogenannten Eulenturm

Überherrn. Über zwei große Themen wurden am Donnerstag die Mitglieder des Überherrner Gemeinderats informiert. Die Sitzung leitete der erste Beigeordnete Guido Guldner für den erkrankten Bürgermeister Thomas Burg.Erstes Thema war die Teufelsburg. An ihren äußeren Mauern entlang führt nun ein Weg. Die letzte Lücke war eine brüchige Treppe am sogenannten Eulenturm. Der steht von Unterfelsberg aus gesehen als rundliche Ecke ganz rechts an der Burganlage. In diesem Jahr betonierte der Arbeiter-Samariter-Bund mit einer Qualifizierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose 33 neue Stufen. Diese und weitere Sanierungsarbeiten stellten Arbeitsanleiter Jürgen Weller und Architekt Robert Steffen dem Rat dar.

Bevölkerungszahl sinkt

Auch für die Gemeinde Überherrn wird die Zukunft zur Herausforderung. In den nächsten 20 Jahren sinkt die Bevölkerung von rund 12 000 Einwohnern auf um die 10 000, sagte Karsten Schreiber vom Planungsbüro Isoplan bei der Vorstellung eines integrierte Gemeindeentwicklungskonzeptes.

Ein größer werdender Teil der Bürger werde zu den Senioren gehören. Der Wohnungsleerstand betrage bereits jetzt knapp sechs Prozent. Und er könnte noch weiter deutlich ansteigen. Denn in zahlreichen Häusern wohnten nur noch Personen älter als 75. Von der Stärkung der Ortszentren bis zum Bürgerengagement reichten Handlungsempfehlungen, die Isoplan für die Entwicklung der Gemeinde anriss. Die Gestaltung der Zukunft erfordere die Mithilfe vieler Akteure.

> Bericht folgt az