| 20:32 Uhr

Kunstwochenende
Viel Raum für Kunst und Begegnung

Autor Gunni von Hase, Glaskünstlerin Hanne Irmisch und Malerin Elisabeth Weiland (von links) beim Kunstwochenende im Weilandschen Atelier in Überherrn.
Autor Gunni von Hase, Glaskünstlerin Hanne Irmisch und Malerin Elisabeth Weiland (von links) beim Kunstwochenende im Weilandschen Atelier in Überherrn. FOTO: Alexandra Broeren
Überherrn. Die Überherrner Malerin Elisabeth Weiland hatte befreundete Kollegen zu einem Kunstwochenende eingeladen.

Zu einem „Kunstwochenende“ hatte die Malerin Elisabeth Weiland eingeladen. An zwei Tagen hatte sie die Türen ihres Ateliers in der Überherrner Alleestraße für alle Kunstinteressierten weit geöffnet. Das offene Atelierwochenende hat die Malerin gemeinsam mit der Saarbrücker Glaskünstlerin Hanne Irmisch, der Überherrner Floristin und Inhaberin von „Erikas Feierabendlädchen“ Erika Weber und dem Völklinger Buchautor Gunni von Hase organisiert. Die vier Künstler kennen einander übrigens schon mehrere Jahre.


Elisabeth Weiland hat dabei neuere und ältere Arbeiten gezeigt. Vor allem die neueren Arbeiten bestechen durch abstrakte Motive, die die Malerin großformatig in Acryltechnik umgesetzt hat und die sich aktuellen Themen widmen.

Mit ihrem Kunstwochenende hat sich Weiland ein tolles Konzept einfallen lassen, das weit abseits der üblichen Einzelausstellungen liegt. Denn gemeinsam mit Irmisch, Wagner und Gunni von Hase hat sie es geschafft, ein Wohlfühlkonzept zu kreieren und hat dabei aufgezeigt, wie Kunst und Kunsthandwerk das Leben verschönern können.



Die Glasarbeiten von Irmisch – Schalen, Skulpturen und Schmuck – harmonieren hervorragend mit den Bildern von Weiland und den floralen Arbeiten und kunsthandwerklichen Gegenständen, die Weber arrangiert hat. Hanne Irmisch hat sich auf die kreative Technik der „Glasfusion“ spezialisiert. Dabei werden verschiedene Glasarten – farbig oder strukturiert – ineinander und übereinander geschmolzen und geformt. Dabei entstehen Einzelstücke, filigrane Schalen, Skulpturen und Schmuck, die einen ganz besonderen Charme besitzen.

Bei Weilands Kunstwochenende hat sie ihre Arbeiten nicht nur ausgestellt, sondern mit beispielhaften Tischdekorationen auch aufgezeigt, wie Glaskunst wirkungsvoll in den Alltag integriert werden kann.

Der Lauterbacher Autor Gunni von Hase hat im vergangenen Jahr seinen Roman-Erstling „Die Macht zu leben“ veröffentlicht. Die Geschichte darin ist schnell erzählt: Ein ganz normaler Mensch, begeisterter Motorradfan, stolpert über eine Anzeige: „Harley zu verschenken“. Aber diese Harley ist keine echte Harley, sondern sie ist das Fahrzeug eines alten Druiden, der einen Nachfolger sucht. Wer sie fährt, dessen Aufgabe ist es, die Ausgewogenheit von Gut und Böse zu wahren und zu verhindern, dass die Welt im Chaos versinkt. Eine große Aufgabe für den Helden von Gunni von Hases Urban-Fantasy-Trilogie. Die beiden Folgebände sollen im kommenden Jahr erscheinen. „Die Macht zu leben“ erschien bei Tredition und ist in der Taschenbuchausgabe im Buchhandel unter ISBN 978-3-7345-8849-5 für 14 Euro 99 erhältlich.

Viel Raum hat das Künstler-Quartett während des gesamten Wochenendes für persönliche Gespräche mit den Besuchern gelassen, etwas, das Besucher und Künstler gleichermaßen genossen haben. „Wir sind mit dem Wochenende mehr als zufrieden“, sagt Weiland.

Die Gemäldeausstellung ist an allen Adventssonntagen von 14 Uhr bis 19 Uhr geöffnet: Überherrn, Alleestraße 58.

(xan)