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Ein Drittel der Autofahrer sind zu schnell

Ein Drittel der Autofahrer sind zu schnell

Überherrner Gemeinderat stellte einwöchige Tempomessung in der Metzer Straße vor.

Der Gemeinderat der Gemeinde Überherrn hat einstimmig beschlossen, dass für das geplante Angebot "Seniorengerechtes Wohnen und ambulante Tagespflege" in der Differterstraße ein Bebauungsplan aufgestellt sowie ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden soll. Grünes Licht hat der Rat auch für die Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes im Clasenweg gegeben.

Für das Wohngebiet "Roter Hügel" wird das Bauleitplanverfahren eingeleitet. Eventuell könnten dort anstelle von geplanten 20 Bauplätzen sogar 24 entstehen.

Die Satzung für die Abrechnung von Einsätzen der Überherrner Feuerwehr wird geändert werden. Zukünftig sollen die Einsätze nicht mehr wie bisher im 30-Minuten-Takt abgerechnet werden, sondern minutengenau.

Außerdem soll die Gemeinde im Auftrag des Rates das Konzept für eine Satzung zu wiederkehrenden Beiträgen für Verkehrsanlagen erarbeiten.

Einige Bewilligungsbescheide sind ins Überherrner Rathaus geflattert gekommen: Zuschüsse in Höhe von beachtlichen 90 Prozent nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz gibt es für die Arbeiten an den Heizungsanlagen im Dorfgemeinschaftshaus Felsberg und in den Umkleiden des Felsberger Sportvereins. Die Straßenunterhaltungskosten der Gemeinde in Höhe von rund 500 000 Euro für das laufende Jahr werden mit 226 000 Euro aus dem Straßenbauprogramm des Landes unterstützt.

Eine einwöchige Geschwindigkeitsmessung in der Metzerstraße hat im Februar übrigens ergeben, dass rund ein Drittel aller Autofahrer die zulässige Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer um bis zu neun Stundenkilometer überschreitet. Die ausgesprochenen Raser sind jedoch seltener. Nur 4,5 Prozent aller Autofahrer fahren dort in Richtung Saarlouis schneller als 59 Kilometer/Stunde, ortsauswärts sind es 6,7 Prozent.

Am Wander-Parkplatz an der B 269 neu sollte durch Findlinge verhindert werden, dass Lkw dort parken. Es soll jedoch noch ein Gespräch der Gemeinde mit dem Landesamt für Straßenbau, dem Forst und der Überherrner Feuerwehr erfolgen, da garantiert werden muss, dass Forst und Feuerwehr ungehindert Zufahrt haben.