Nach missglückter Sprengung in Überherrn : Weltkriegsbombe unter Wasser – Experten pumpen zurzeit ab

Tausende Liter Wasser haben nach der missglückten Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg die Grube geflutet, in der der Blindgänger liegt.

Bevor Experten des Kampfmittelräumdienstes erneut an die Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Gewerbegebiet in Überherrn-Altforweiler schreiten, wird zurzeit Wasser abgepumpt. Das berichtet Andreas Beck von der Bouser Polizei. Es hat die Grube geflutet, wo sich der Blindgänger befindet. Damit kommen die Entschärfer zurzeit nicht an den Blindgänger heran.

Am Donnerstagabend (25. Juli) sollte die Fliegerbombe mit einer Sprengung lahmgelegt werden. Zwar gab es eine Detonation, wobei ein Wassertank der Feuerwehr zerstört wurde, der die Wucht der Sprengung abfederte. Das schwemmte Unmengen Sand mit in den Graben. Indes hatte die Sprengung die Bombe nicht zerstört. Deswegen ist das Gelände um den Fundort weiterhin abgesperrt. Zurzeit sind Fachleute vor Ort und beratschlagen.

Sollte es zu einer neuerlichen Sprengung kommen, könnte der Evakuierunngsradius nochmals vergrößert werden. Eine Entscheidung steht zurzeit aber noch aus.

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