Anne Yliniva-Hoffmann ist Bürgermeisterin von Überherrn

Amtswechsel : Die Bürgermeisterin feiert mit vielen Freunden

Anne Yliniva-Hoffmann leitet nun die französischste Gemeinde des Saarlandes. Sie hat das Amt der Bürgermeisterin in Überherrn angetreten.

Im Rahmen einer großen Feierstunde im Überherrner Kulturhaus wurde die neue Überherrner Bürgermeisterin Anne Yliniva-Hoffmann in ihr Amt eingeführt.

Die Schlange der Gratulanten war ziemlich lang. Selbstverständlich gab es nicht nur viel herzliches Händeschütteln, sondern mindestens genauso viele Umarmungen und Bises für die neue Bürgermeisterin. Gekommen waren Überherrner Bürger, Vertreter der Vereine und der politischen Gremien, auch viele politische Weggefährten aus dem ganzen Land. Natürlich auch Freunde und Nachbarn, schließlich ist Anne Yliniva-Hoffmann im Ort aufgewachsen.

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost, als bisheriger Chef von Yliniva-Hoffmann, die das Referat für die Entwicklung des Ländlichen Raumes im Ministerium geleitet hat, bedauerte ausdrücklich, dass sie das Ministerium verlassen habe, und skizzierte kurz den bisherigen Werdegang der Juristin. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Jazztrio „Billet Doux“.

Grußworte kamen auch von Landrat Patrick Lauer, vom Maire der französischen Partnergemeinde L’Hopital, Gilbert Weber, vom ehemaligen Europaabgeordneten Jo Leinen, der ebenfalls in Überherrn aufgewachsen ist, und von Lillo Gangi, dem Vorsitzenden des deutsch-italienischen Freundeskreises Rehlingen-Siersburg. Schließlich, so waren sich alle einig, sei Überherrn ja die französischste Gemeinde im französischsten Landkreis in Deutschland und in gewisser Weise der Geburtsort Europas. Dies gelte es auch weiterhin zu bewahren, wofür Yliniva-Hoffmann mit ihren finnischen Wurzeln sicherlich die beste Person sei.

Yliniva-Hoffmann dankte den Überherrner Bürgern für das Vertrauen und die Unterstützung, die diese ihr entgegengebracht haben. „Ich betrachte das Wahlergebnis als Verpflichtung und bedanke mich für die Ehre, Bürgermeisterin in Überherrn sein zu dürfen“, sagte sie. Und ihrerseits richtete sie die Bitte an die Überherrner: „Reden sie mit mir und nicht über mich, und bringen sie sich in die Diskussion ein. Davon können wir alle nur profitieren.“ Viele Themen, die die Bürger bewegen, hätten diese ihr bereits im Wahlkampf mitgegeben.

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