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Tagesmütter erhielten ZertifikatSaarlouis zeichnet 13 Frauen als Kindertagespflegerinnen aus

Tagesmütter erhielten ZertifikatSaarlouis zeichnet 13 Frauen als Kindertagespflegerinnen aus

Kreis Saarlouis. Ein Zertifikat bescheinigt nun 13 Tagesmüttern aus dem Landkreis Saarlouis ihre Qualifizierung zur offiziell so genannten Kindertagespflegeperson. Im Auftrag von Landrätin Monika Bachmann gratulierte Susanne Schwarz, Dezernentin für Jugend und Soziales, zur bestandenen Prüfung

Kreis Saarlouis. Ein Zertifikat bescheinigt nun 13 Tagesmüttern aus dem Landkreis Saarlouis ihre Qualifizierung zur offiziell so genannten Kindertagespflegeperson. Im Auftrag von Landrätin Monika Bachmann gratulierte Susanne Schwarz, Dezernentin für Jugend und Soziales, zur bestandenen Prüfung. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesetzlichen Grundlage, welche die Kindertagespflege mit Kindertageseinrichtungen gleichstellt, und Tagesmütter ab dem ersten betreuten Kind über Qualifikationsnachweise und Pflegeerlaubnis verfügen müssen, führte das Kreisjugendamt Saarlouis in Verbindung mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Bildungsträger diese Maßnahme durch. Die auf eine Grundqualifizierung aufbauende 160-stündige Qualifizierung läuft nach dem bundesweit fachlich anerkannten Deutschen-Jugend-Institut-Curriculum. "Wir bringen was auf den Weg, was für die Kinder gut ist und in einigen Jahren selbstverständlich ist", betonte Schwarz. Nun sei ein wichtiger Schritt getan, die Qualität und das Personalangebot der Kindertagespflege auszubauen. Europäische FörderungDer Landkreis Saarlouis ist dabei einer der Standorte, die durch das Aktionsprogramm Kindertagespflege mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Christine Ney von der Awo bescheinigte den Teilnehmerinnen "hohe Motivation" und wünschte viel Erfolg, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Die qualifizierten Tagesmütter sind: Barbara Brühl, Dagmar Fuhrmann, Stephanie Jadlowski, Friedeberta Kerner, Monika Latz, Tanja Lauer, Petra Ohr, Heike Reininger, Andrea Brüll, Sandra Waßmuth, Ingrid Jozwiak, Jacqueline Lorenz und Beate Maria Breunig. red