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T: 8. MaiTag des Bauchaortenaneurysmas im Krankenhaus Saarlouis vom DRK

Saarlouis. Ausrichter des Tages des Bauchaortenaneurysmas am Samstag, 8. Mai, ist das Interdisziplinäre Gefäßzentrum Saarlouis im Krankenhaus Saarlouis vom DRK. Um zehn Uhr wird die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Entstehung und Diagnostik des Bauchaortenaneurysmas durch Chefarzt Dr. Jürgen Lehmann in der Cafeteria eröffnet. Anschließend wird Chefarzt Dr

Saarlouis. Ausrichter des Tages des Bauchaortenaneurysmas am Samstag, 8. Mai, ist das Interdisziplinäre Gefäßzentrum Saarlouis im Krankenhaus Saarlouis vom DRK. Um zehn Uhr wird die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Entstehung und Diagnostik des Bauchaortenaneurysmas durch Chefarzt Dr. Jürgen Lehmann in der Cafeteria eröffnet. Anschließend wird Chefarzt Dr. Jürgen Spröder die therapeutischen Möglichkeiten beim Bauchaortenaneurysma darstellen. Nach den kurzen Vorträgen und der Fragerunde werden kostenlos orientierende Farbultraschalluntersuchungen der Bauchschlagader bei Interessierten durchgeführt. Diese Untersuchung ist völlig schmerzlos und strahlenfrei. Das Untersuchungsergebnis wird dokumentiert und kann im Bedarfsfall dem Hausarzt vorgelegt werden, kündigte das Krankenhaus an. Es unterstützt den ersten nationalen Bauchaortenaneurysma Screening Tag, der bundesweit stattfindet. Unter einem Aneurysma versteht man die krankhafte Erweiterung einer Schlagader, hier der Arterie. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma). Fünf von hundert Männern über 65 Jahre haben eine krankhafte Erweiterung dieser Hauptschlagader, welche überwacht werden sollte. Raucher, auch ehemalige, sowie Bluthochdruckkranke sind besonders gefährdet. Frauen haben ein etwas niedrigeres Risiko. Kleine Aneurysmen müssen in regelmäßigen Abständen überwacht werden, vordringlich ist hier die konsequente Behandlung von Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes und vor allem das Einstellen des Rauchens. Hierdurch kann die weitere Größenzunahme des Aneurysmas verlangsamt oder aufgehalten werden. Ab fünf Zentimeter Durchmesser der Bauchschlagader steigt die Gefahr des Einreißens der Wand deutlich an, laut Medizinern empfiehlt sich dann eine konventionelle Operation oder eine so genannte Endoprothese. red