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Viele Chor-Ohrwürmer in Hülzweiler

Viele Chor-Ohrwürmer in Hülzweiler

Beim Jahreskonzert des Männerchor Hülzweiler gab es, dem Motto entsprechend, 33 „Chor-Ohrwürmer“ zu hören. Dabei standen nicht nur die Männer auf der Bühne, sondern auch die Gäste des gemischten Chors aus Gresaubach und die Sopranistin Vera Hennes-Strauss.

Unter dem Motto "Chor-Ohrwürmer II" hat der Männerchor Hülzweiler am Sonntag sein Jahreskonzert im Haus für Kultur und Sport in Hülzweiler präsentiert. Zu diesem Anlass hat Chorleiter Engelbert Woll ein Programm aus insgesamt 33 "Chor-Ohrwürmern" zusammengestellt. Bei der Interpretation der deutschsprachigen Lieder volkstümlichen Ursprungs hatte der Männerchor Unterstützung: Der Chor der Kulturgemeinschaft Gresaubach, ebenfalls unter Leitung von Woll, und die Hülzweiler Sopranistin Vera Hennes-Strauss übernahmen jeweils zwei von insgesamt sechs musikalischen Blöcken des rund zweistündigen Konzerts.

In der ersten Hälfte des Konzerts waren Blumen das Hauptthema, so stieg der Männerchor mit 36-köpfiger Besetzung direkt mit einem sanft intonierten "Die Rose (The Rose)" von Amanda McBroom ein. Weiter ging es unter anderem mit "O du schöner Rosengarten", bei dem die verschiedenen Stimmen gut zur Geltung kamen.

Nach insgesamt fünf Liedern übernahmen die 26 Mitglieder des gemischten Chors aus Gresaubach mit "Erlaube mir feins Mädchen" und "Heidenröslein" den zweiten Block des Konzerts ein. Im Gegensatz zum Männerchor intonierte der gemischte Chor seine fünf Stücke durchweg mit Klavierbegleitung.

Ebenfalls mit instrumentaler Begleitung erfüllte danach die Sopranistin Hennes-Strauss die Bühne mit sechs Liedern, unter anderem einer weiteren Interpretation des "Heidenröslein". Während der Gresaubacher Chor den Satz von Heinrich Werner intoniert hatte, sang Hennes-Strauss die Version von Franz Schubert . Zwei Versionen gab es auch von "Das Veilchen" zu hören. In ihrem ersten Block gab Hennes-Strauss die Version von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten, im zweiten die von Johann Friedrich Reichardt .

Ohne Pause eröffnete der gemischte Chor die zweite Hälfte des Konzerts und begann im vierten Block bereits, Abschied zu nehmen. Das letzte von sechs Liedern war das "Wiegenlied", Johannes Brahms ' Vertonung des Volksgedichts "Guten Abend, gut' Nacht". Auch Sopranistin Hennes-Strauss ließ es in ihrem zweiten Block musikalisch ruhig angehen, unter anderem mit dem "Abendlied" nach dem Text von Matthias Claudius .

Zum letzten Block übernahm der Männerchor erneut die Bühne und begann mit "Suliko", einem kaukasischen Volkslied. Fredi Jungmann sang hier ein stimmgewaltiges Tenor-Solo.

Nach dem Ausklang mit der "Liebesklage" gab es nicht nur kräftigen Applaus vom Publikum, sondern auch einen besonderen Abschluss: Der Männerchor und der gemischte Chor betraten noch einmal gemeinsam die Bühne und stellten die abschließende Frage: "Warum bist du gekommen, wenn du schon wieder gehst?"