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Kitas
Viel Raum zum Lernen und Spielen für Kinder in Schwalbach

Der musikalische Teil des Programms lag in den Händen der Kinder.
Der musikalische Teil des Programms lag in den Händen der Kinder. FOTO: Merkel Carolin / Carolin Merkel
Schwalbach. Durch die neue Kita Alberoschule in Schwalbach gibt es in der Gemeinde jetzt 100 Kita-Plätze mehr. Von Carolin Merkel

Mächtig viel Beifall gab es am Freitagnachmittag für das Begrüßungslied der Jungen und Mädchen aus der Kindertagesstätte Alberoschule in Schwalbach. Die ist Anfang August in Betrieb gegangen, nun war es an der Zeit, die Einrichtung offiziell einzuweihen. Dazu gehörte natürlich der Segen Gottes, aber auch einige kurze Grußworte der offiziellen Gäste.


Begrüßt wurden diese von Schwalbachs Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer. Der zeigte sich sehr stolz, dass durch den Umbau des Gebäudes satte 100 Kindergartenplätze mehr in der Gemeinde zur Verfügung stehen. Das besondere an der „zentralen Einrichtung“ sei, dass diese für Kinder aus allen drei Gemeindebezirken, Elm, Hülzweiler und Schwalbach offenstehe – „intrakommunal“, wie Neumeyer sagte. Insgesamt, so betonte er, gibt es in Schwalbach nach dieser Inbetriebnahme 570 Kindergarten und 100 Krippenplätze, sein Dank ging an dieser Stelle auch an die Kita gGmbH, die ebenfalls in die Betreuung im Krippen und Kindergartenbereich eingebunden ist.

Die neue Einrichtung bedeutet Betreuung für 100 Mädchen und Jungen, aber auch Arbeitsplatz für elf Fachkräfte im erzieherischen Bereich sowie zwei Küchenkräfte. „Nach zwei Wochen Probelauf konnte sich die Einrichtung behaupten, wenn es einmal noch nicht ganz rund läuft, bitten wir die Eltern um Nachsicht“. Ein weiterer Dank ging an den Gemeinderat, der mit den einstimmigen Beschlüssen für die Umsetzung des Ausbaus an Plätzen gesorgt habe. „Während andere Kommunen noch über den Standort diskutieren, haben wir schon gebaut“, erklärte er.



Rund zwei Millionen Euro wurden an der Alberoschule investiert, davon kommen mehr als 800 000 Euro vom Land, weitere 458 000 Euro vom Landkreis.

Rückblickend, betonte die neue Leiterin Tatjana Lang, sind inzwischen alle Kinder gut in der Einrichtung angekommen. Sie hat sich Gedanken um den Namen „Albero“ gemacht, diesen schließlich im Italienischen gefunden und der Kita einen Baum als Symbol gegeben. Der prangt nun auf dem neuen Eingangsschild, das seinen endgültigen Platz aber erst nach Beendigung der Außenarbeiten finden wird.

Im Innern, erklärte Architekt Simon Kosiol, war die größte Herausforderung, aus dem strengen Schulgebäude einen Lebens-, Spiel- und Lernraum für den Vorschulbereich zu schaffen. Darin wird sich zukünftig neben Kindern und Erzieherinnen auch Therapiehund Amy wohlfühlen. Neben den einstudierten Tänzen rund um den Kindergartenbau war er der absolute Star des Nachmittags. Ministerin Monika Bachmann konnte für die finanzielle Unterstützung durch das Land viel Beifall einheimsen. „Der Kindergarten ist eine wichtige Zeit, ist entscheidend für das weitere Leben“, sagte sie.