Traumhaus im alten Kohlelager

Schwalbach. Familie Aita lebt gerne in Schwalbach. So gerne sogar, dass sie in Schwalbach-Griesborn gerade ihr Traumhaus baut. Christina und Jürgen Aita haben einen der rund 100 Bauplätze im neuen Wohngebiet "Langelänge" erworben, ihr Rohbau steht bereits und macht gute Fortschritte

Schwalbach. Familie Aita lebt gerne in Schwalbach. So gerne sogar, dass sie in Schwalbach-Griesborn gerade ihr Traumhaus baut. Christina und Jürgen Aita haben einen der rund 100 Bauplätze im neuen Wohngebiet "Langelänge" erworben, ihr Rohbau steht bereits und macht gute Fortschritte. Bald kann die Familie Aita im neuen Haus einziehen: Mit den beiden Söhnen Cedric, 5, und Leon, 12, sowie der Hündin Chiara. Damit wären sie wohl auch die ersten Anwohner der Langelänge."Wir haben im November angefangen zu bauen", erzählt Christina Aita. "Und wir hoffen, im Mai umziehen zu können." Ihre Adresse lautet dann "Zum Steigerweg 10" - das ehemalige Kohlelager der RAG soll auch als Wohngebiet noch an die lange Bergbauvergangenheit erinnern, deswegen tragen die Straßennamen.

Zur Zeit wohnen die Aitas noch in Hülzweiler, sie sind also schon Schwalbacher. "Wir hatten in Hülzweiler schon ein Haus, aber das ist einfach zu klein geworden", verrät Christina Aita. "Außerdem hatten wir auch den Wunsch, einen Bungalow zu bauen, und es ist schwierig, ein breites Grundstück zu finden. Hier fanden wir es dann so schön, dass die Entscheidung schnell gefallen ist." Bei dieser Entscheidung spielte vor allem auch die für die Familie ideale Lage mit: In unmittelbarer Nähe zu dem neuen Fachmarktzentrum mit sechs Einkaufsmärkten, ein paar Gehminuten zum Kindergarten und zur Grundschule, die Sohn Leon im Sommer besuchen wird, sowie zur Bushaltestelle für den älteren Sohn.

Auch auf den umliegenden Baustellen in der "Langelänge" geht es gut voran. Etwa 30 Grundstücke sind schon verkauft, teilt die Gemeinde Schwalbach mit. Ihre zukünftigen Nachbarn haben die Aitas schon auf den Baustellen kennengelernt, und sich gleich gut verstanden, erzählen sie.

"Es ist schon lange ein Hauptanliegen der Gemeinde, junge Familien herzuziehen und hier zu halten", betonte Schwalbachs Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer, der den Aitas zur Begrüßung in der Langelänge Blumen und einen Willkommensgruß überreichte. "Um junge Familien zu halten, müssen wir vor allem Schul- und Bildungsmöglichkeiten sichern und auch eine gute Betreuung." Attraktiv für Familien sei auch das besonders rege Vereinsleben in der ganzen Gemeinde Schwalbach, meint Neumeyer. Jürgen Aita kann das bestätigen: Der ältere Sohn ist im Fußballverein aktiv und war auch lange im Hülzweiler Motorsportverein Mitglied.

Als Wohnort kann der Bürgermeister seine Gemeinde wärmstens empfehlen: "Man ist nicht irgendwo auf dem Land - man wohnt ruhig und hat trotzdem eine sehr gute Anbindung, wenn man woanders hin muss", fasst Neumeyer zusammen. Vorteile, die auch die Wieder- und Neu-Schwalbacher der Familie Aita zu schätzen wissen.