Simulierter Brand im Baumarkt

Elm. Die Menschenrettung bei einem Feuer im Elmer Baumarkt steht bei der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach für die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte des Löschbezirks Elm im Vordergrund, denn sowohl Angestellte als auch Kunden befinden sich auf dem Firmengelände und in der Lagerhalle

 Momentaufnahme der Jahreshauptübung der Feuerwehr Schwalbach in Elm. Foto: Rolf Ruppenthal
Momentaufnahme der Jahreshauptübung der Feuerwehr Schwalbach in Elm. Foto: Rolf Ruppenthal

Elm. Die Menschenrettung bei einem Feuer im Elmer Baumarkt steht bei der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach für die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte des Löschbezirks Elm im Vordergrund, denn sowohl Angestellte als auch Kunden befinden sich auf dem Firmengelände und in der Lagerhalle. Parallel dazu dringen Einsatzkräfte mit Pressluftatmern zum Innenangriff in die Lagerhalle vor. Inzwischen sind auch DRK und die Löschbezirke Schwalbach und Hülzweiler vor Ort. Die Schwalbacher Einsatzkräfte übernehmen den Brandschutz für die Werkstatt und erstellen zunächst einen Brandriegel zwischen Werkstatt und Tankanlage. Hier drohen besondere Gefahren: 10 000 Liter brennbare Flüssigkeit müssen abgeschirmt werden. Auch die Lagerhalle birgt ein besonderes Gefahrenpotenzial, denn hier lagern alle Betriebsstoffe zur Lkw-Wartung und brennbare Gase. Auch für die Wasserversorgung vom Hydranten zum Tanker zeichnen die Schwalbacher Feuerwehrleute verantwortlich, die zudem die Verkehrssicherungs-Maßnahmen an der Bachtalstraße übernehmen. Auch die Hülzweiler Feuerwehrkräfte sind inzwischen im Einsatz. Ein Teil von ihnen konzentriert sich auf die Menschenrettung im Werkstattbereich. Andere übernehmen mit einem Innenangriff die Brandbekämpfung. Während weitere Einsatzkräfte die Evakuierung der gefährdeten Stoffe und Güter im Werkstattbereich in die Wege leiten, haben die Rettungssanitäter und Helfer des DRK die Versorgung der Verletzten übernommen. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgen zahlreiche Zuschauer den spektakulären (Übungs-)Einsatz. Nach einer halben Stunde sind alle Verletzten gerettet und versorgt, das "Feuer" gelöscht. Einsatzleiter Brandmeister Jürgen Felzen ist zufrieden: Die Wehr hat sich der Öffentlichkeit von ihrer besten Seite präsentiert. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Löschbezirken sowie mit dem DRK hat reibungslos und ohne größere Probleme geklappt.