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Siebenjährige auf Zebrastreifen angefahren

Siebenjährige auf Zebrastreifen angefahren

Bilsdorf. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr ein siebenjähriges Mädchen, das beim Überqueren der Dorfstraße auf dem Fußgängerüberweg von einem Auto erfasst wurde. Das Kind hatte, wie die Polizei gestern mitteilte, an der Hand seines 35-jährigen Vaters den Fußgängerüberweg, an dem bereits ein Wagen hielt, überquert

Bilsdorf. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr ein siebenjähriges Mädchen, das beim Überqueren der Dorfstraße auf dem Fußgängerüberweg von einem Auto erfasst wurde. Das Kind hatte, wie die Polizei gestern mitteilte, an der Hand seines 35-jährigen Vaters den Fußgängerüberweg, an dem bereits ein Wagen hielt, überquert. Als die beiden auf der zweiten Fahrbahnhälfte waren, wurden sie jedoch von dem Pkw einer 24-jährigen Frau aus Schwalbach erfasst. Dadurch wurde das Kind mehrere Meter durch die Luft geschleudert und erlitt Knochenbrüche, Lebensgefahr besteht nicht. Der Vater kam zu Fall, kam jedoch ohne Verletzungen davon. Tochter und Vater kommen aus Bilsdorf. An der Unfallstelle waren ein Notarzt sowie zwei Rettungswagen. Das Mädchen wurde in eine Klinik eingeliefert.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte zwar starker Regen, was die Sicht beeinträchtigt hat. Gerade solche Verhältnisse erfordern von motorisierten Verkehrsteilnehmern laut Polizei aber striktes Einhalten der Wartepflicht an Fußgängerüberwegen.

Die Polizei ruft in Erinnerung: "Die Straßenverkehrsordnung fordert, dass an Fußgängerüberwegen Fahrzeuge warten müssen, wenn Fußgänger erkennbar die Fahrbahn überqueren wollen. Sie müssen den Fußgänger das Überqueren ermöglichen. Sollte die Verkehrssituation nicht eindeutig sein, so dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit an den Überweg heranfahren." red

 Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen ist in der Nähe von Zebrastreifen äußerste Vorsicht gefordert. Foto: dpa
Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen ist in der Nähe von Zebrastreifen äußerste Vorsicht gefordert. Foto: dpa