1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Schwalbach

Schwalbacher Gemeinderat entlastet Bürgermeister und bestätigt Beiratsmitglieder

Gemeinderat Schwalbach : Kirchbergschule: Arbeiten wohl deutlich günstiger als kalkuliert

Schwalbacher Gemeinderat entlastet Bürgermeister, bestätigt Beiratsmitglieder und vergibt Aufträge für die Erweiterung der Schule.

„Es wird bessere Ergebnisse geben“, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer für weitere ausstehende Jahresabschlüsse der Gemeinde. Der für 2014 enthält einen Fehlbetrag von 808 864,99 Euro. In der Ratssitzung am Donnerstagabend im Gemeindesaalbau stellten die Fraktionen einstimmig den Fehlbetrag fest – ebenso, dass diese Summe der allgemeinen Rücklage zu entnehmen sei. Die betrug zum 31. Dezember 2014 noch 6,54 Millionen Euro.

Die Kontrolle des Jahresabschlusses erfolgte durch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Saarlouis, was „zu keinen Einwendungen“ geführt hatte. Demnach entlastete der Rat einstimmig sowohl Bürgermeister Neumeyer als auch die damals amtierenden Beigeordneten.

Die Gemeinde Schwalbach beteiligt sich mit einstimmigem Ratsbeschluss am Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Als Projekt bringt Schwalbach den Bau eines Kunstrasenplatzes im Jahnstadion ein.

Einstimmig bestätigt wurden zudem mehrere Beirats-Mitglieder. Für den Frauenbeirat sind dies die Vorsitzende Chantal Eckel sowie ihre Stellvertreterinnen Emine Tek, Dana Wernet und Gabriele Schillo. Für den Jugendrat wurde Lenya Sauer als Vorsitzende bestätigt, Laura Strauß als Stellvertreterin. Beim Seniorenbeirat sind es Axel Dillschneider als Vorsitzender und die Stellvertreter Friedbert Andre sowie Edgar Theobald. Der Umweltbeirat wird erst im Mai 2021 gewählt.

Über ihre Arbeit im Zeitraum 2019/20 informierten Annika Wilhelm vom Jugendbüro sowie Anja Wrona vom Fachgebiet Generationen und Integration. Auf rund 680 000 Euro beziffern sich vier Maßnahmen an der Kirchbergschule für die Erweiterung zur freiwilligen Ganztagsschule. Dazu gehören Arbeiten im Elektrobereich, an Sanitär- und Heizungsanlagen sowie in den Bereichen Fenster, Metall und Dach. Drei der Vergaben liegen zwischen 20 und 30 Prozent unter den jeweiligen Kostenberechnungen. Dem stimmte der Rat geschlossen zu.