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Orts-SPD begrüßt Absage an Kohleabbau

Orts-SPD begrüßt Absage an Kohleabbau

Saarwellingen/Nalbach. Die Sozialdemokraten in Saarwellingen und Nalbach begrüßen eine Aussage des SPD-Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl, Heiko Maas, wonach dieser einen erneuten Bergbau speziell in der Primsmulde, der beide Orte beträfe, ausschließe, schreibt Josef Mees von der SPD Piesbach

Saarwellingen/Nalbach. Die Sozialdemokraten in Saarwellingen und Nalbach begrüßen eine Aussage des SPD-Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl, Heiko Maas, wonach dieser einen erneuten Bergbau speziell in der Primsmulde, der beide Orte beträfe, ausschließe, schreibt Josef Mees von der SPD Piesbach. Bei einer Veranstaltung in der Schwarzenholzer Schulze-Kathrin-Halle "stellte Maas unmissverständlich klar, dass es auch mit einer SPD-geführten Landesregierung keinen Abbau unter der Primsmulde mehr geben werde", berichtet Mees. Und weiter: "Maas sagte, es sei unverantwortlich, einen Abbau fortzuführen, der Gefahr für Leib und Leben bedeute."Die RAG Deutsche Steinkohle hatte ihre Kohleförderung in der Primsmulde (Flöz Schwalbach) nach dem Rekordbeben vom 23. Februar 2008, die sie ausgelöst hatte, eingestellt. Das Bergamt Saarbrücken hat die Genehmigung des Rahmenbetriebsplans für diese Region widerrufen. Das Bergwerk hat keine Pläne mehr, dort noch einmal Kohle abzubauen, sondern beschränkt sich bis zum Ende des Saar-Bergbaus Mitte 2012 auf das Flöz Grangeleisen bei Hülzweiler und Schwarzenholz sowie das Flöz Wahlschied unter Reisbach. Dort hatte es in der Vergangenheit keine so großen Grubenbeben gegeben. Auf diese Gebiete bezog sich die Aussage des SPD-Landeschef Heiko Maas nicht. kni