Weltgebetstag Ökumenischer Weltgebetstag

Schwalbach · Projektland der Veranstaltung ist in diesem Jahr das südamerikanische Surinam.

Das Thema: „Gottes Schöpfung ist sehr gut – ökumenischer Weltgebetstag Surinam“ steht im Mittelpunkt des ökumenischen Weltgebetstags der Frauen am Freitag, 2. März, in Schwalbach. Eingeladen sind katholische und evangelische Frauen und Männer aus Schwalbach, Griesborn, Hülzweiler, Elm und Sprengen um 17 Uhr zum Gottesdienst in die Kirche Herz Jesu nach Griesborn.
Surinam ist das kleinste Land Südamerikas und ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet, erklärt Lisa Schürmann vom Deutschen Komitee Weltgebetstag der Frauen im Pfarrbrief von Heilig Kreuz Schwalbach. Es lohne sich, Surinam zu entdecken, so Schürmann. Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse.

Die frühere niederländische Kolonie liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Umweltzerstörung und massiver Rohstoffabbau bedrohen die einzigartige Flora und Fauna.
Der Weltgebetstag bietet laut Schürmann Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche sind eingeladen. Allein in Deutschland werden wieder hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet.
Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. Neben der Arbeit von Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika werden mit den Geldern zum Weltgebetstag auch drei Projekte in Surinam unterstützt.

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