Mit den Abläufen in der Verwaltung vertraut "Das Gesamtangebot verbessern"

Mit den Abläufen in der Verwaltung vertraut "Das Gesamtangebot verbessern"

Schwalbach. Hans-Joachim Neumeyer aus Schwalbach ist der CDU-Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Schwalbach. Er leitet seit März 1998 das Hauptamt der Gemeindeverwaltung, ist demnach mit den Abläufen in der Verwaltung und mit der Arbeit der politischen Gremien vertraut. Seit 1982 ist Neumeyer Mitglied des CDU-Ortsverbandes Schwalbach-Griesborn

Schwalbach. Hans-Joachim Neumeyer aus Schwalbach ist der CDU-Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Schwalbach. Er leitet seit März 1998 das Hauptamt der Gemeindeverwaltung, ist demnach mit den Abläufen in der Verwaltung und mit der Arbeit der politischen Gremien vertraut. Seit 1982 ist Neumeyer Mitglied des CDU-Ortsverbandes Schwalbach-Griesborn. Jugend, Familie und Soziales, Wohnen und Arbeiten, Umwelt, Naherholung und Tourismus, Tradition und Ehrenamt sind Themen, die ihm am Herzen liegen. Sein Motto: zuhören, zupacken, Zukunft sichern.

Neumeyer ist 1958 in Saarlouis geboren und in Griesborn aufgewachsen. Nach dem Abitur 1976 am Stadtgartengymnasium in Saarlouis trat er seinen Wehrdienst bei den Fallschirmjägern in Lebach und Merzig an. Verheiratet ist Neumeyer seit 1983 mit Ehefrau Mariette, Tochter Regina ist 16 Jahre alt. Seine berufliche Laufbahn begann 1977 bei der Gemeinde Schwalbach mit einer Ausbildung zum Verwaltungsbeamten. Im November 1980 schloss er die Ausbildung mit der Laufbahnprüfung an der Saarländischen Verwaltungsschule als Diplom-Verwaltungswirt ab. Ein zusätzliches Diplom erwarb Neumeyer 1992 im Rahmen eines sechssemestrigen Abendstudiums an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Saar. Sein beruflicher Werdegang bei der Gemeindeverwaltung führte über die Leitung des Kultur- und Schulamtes, des Amtes für Bauwesen bis hin zum Hauptamtsleiter.

Während seiner Jugend engagierte sich Neumeyer als Messdiener, war dort von 1975 bis 1987 Jugendleiter, zugleich Mitglied des Pfarrgemeinderates und Lektor. Als Jugendlicher spielte er Tischtennis, war später aktives Mitglied im Gesangverein "Fidelio". Sein Hobby heute ist das Tanzen. Mit seiner Frau gemeinsam ist er Mitglied eines Tanzkreises.

Der CDU-Kandidat ließ sich von der Saarbrücker Zeitung auf seiner Terrasse fotografieren, mit Blick in den Garten. Dieser Ort gehört zu seinen Lieblingsplätzen, weil die Terrasse der Ausgangspunkt für eine ausgleichende Gartenarbeit ist, zugleich aber auch Refugium zum Entspannen und Schmieden von Ideen. Herr Neumeyer, sehen Sie in der Gemeinde Schwalbach noch Potenzial in der Ansiedlung von Gewerbe und oder Industrie? Wenn ja, wo und welcher Gewerbe- oder Industriezweig?

Hans-Joachim Neumeyer: Unsere Gemeinde ist eine Wohngemeinde mit mittelständischen Betrieben. Für Ansiedlungen haben wir noch Potenzial, aber auch Bedarf. Ganz wichtig dabei ist, dafür zu sorgen, dass Leerstände in den Orten vermieden und bestehende Leerstände wiederbelebt werden. Darüber hinaus können wir unsere bestehenden Gewerbegebiete sinnvoll erweitern und so das Gesamtangebot in Schwalbach verbessern. Möglichkeiten hierfür sehe ich im Gewerbegebiet "Hild II" in Hülzweiler mit der Option "Hild III" und im Bereich "Taubenthal".

Eines muss jedoch klar sein: Bei allen Ansiedlungsbemühungen müssen wir die Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen, auf bestehendes Gewerbe und die Umwelt im Blick haben und die Planungen danach ausrichten.

Mit Blick auf die kommunale Finanzlage, wo sehen sie Einsparungen, und auf welche Investitionen sollte die Gemeinde auf keinen Fall verzichten?

Neumeyer: Einsparpotenziale sehe ich in erster Linie bei den Betriebs- und Energiekosten der kommunalen Einrichtungen. Ein effizientes Gebäudemanagement kann hier einiges bewegen. Bei den Zukunftsinvestitionen genießt die bedarfsgerechte Schaffung von Krippen- und Betreuungsplätzen in Kindergärten und Schulen höchste Priorität. Dort muss für eine optimale Ausstattung für Spielen und Lernen gesorgt werden.

Nennen Sie drei ihrer Ziele:

Neumeyer: Erstens: ständige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, der gesellschaftlichen Gruppen und Vereine in die Entwicklung unserer Gemeinde. Zweitens: die Verbesserung der Naherholungsangebote in allen Gemeindebezirken und eine touristische Erschließung. Drittens: ein Verkehrskonzept für die Gesamtgemeinde mit nachhaltigen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in den Wohngebieten und den Hauptstraßen.

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