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Hallenfußball
Hauen und Stechen um die letzten Plätze

Die Sportfreunde Köllerbach haben das Turnier des SV Hülzweiler in den letzten beiden Jahren gewonnen. Aber die Konkurrenz ist dieses Jahr noch größer.
Die Sportfreunde Köllerbach haben das Turnier des SV Hülzweiler in den letzten beiden Jahren gewonnen. Aber die Konkurrenz ist dieses Jahr noch größer. FOTO: rup
Hülzweiler. Gleich fünf Teams mit Masters-Ambitionen kämpfen ab heute beim Turnier des SV Hülzweiler in der Jahnsporthalle um Punkte – darunter auch der VfB Dillingen, die FSG Bous und der FV Diefflen. Von Philipp Semmler

Für ordentlich Spannung ist gesorgt beim Orthopädie-Altmeyer-Cup des SV Hülzweiler. Denn im Teilnehmerfeld des Masters-Qualifikations-Turniers sind gleich fünf Teams, die in der Schwalbacher Jahnsporthalle die vorletzte Chance haben, Punkte für die Teilnahme am Finalturnier zu sammeln. 58 Zähler werden bei dem Turnier insgesamt vergeben – im Kreis Saarlouis gab es in diesem Winter nur bei der Veranstaltung des VfB Dillingen mehr (62).


„Die guten Teams kommen schon über Jahre hinweg zu uns. Allzu viel falsch scheinen wir dann ja nicht zu machen“, freut sich Hülzweilers Turnier-Organisator Gerd Kreuser über das hochkarätige Teilnehmerfeld mit einem Oberligisten (FV Diefflen) und vier Saarlandligisten (FSG Bous, FV Schwalbach, VfB Dillingen und SF Köllerbach). Hinzu kommt mit dem FC Rastpfuhl noch ein Masters-Anwärter aus der Verbandsliga.

Der FC ist auch eines der Teams, die in Hülzweiler noch unbedingt punkten müssen, um zum Masters zu fahren. Zwar liegt der Club in der Qualifikations-Tabelle mit 82,55 aussichtsreich auf Rang vier, allerdings könnte es sein, dass selbst diese Punktzahl noch nicht reicht.



Komfortabler ist da die Ausgangslage bei Saarlandligist Köllerbach. Die Sportfreunde, die in den vergangenen beiden Jahren das Turnier des SV Hülzweiler gewannen, sind Zweiter in der Qualifikations-Wertung. Ihnen würde wohl bereits ein vierter Platz reichen, um die letzten Zweifel zu beseitigen.

Ganz anders ist die Lage des VfB Dillingen, der FSG Bous und des FV Diefflen. Die drei Kreis-Teams müssen in der Jahnsporthalle möglichst viele Zähler sammeln, um den Masters-Traum am Leben zu erhalten. Dillingen ist als Siebter der Quali-Tabelle derzeit noch auf einem Masters-Platz. Aber die Konkurrenz sitzt dem VfB im Nacken. Bous liegt als Zehnter der Tabelle nur 5,4 Punkte hinter Dillingen. Die schlechtesten Karten der Masters-Anwärter, die in der Jahnsporthalle spielen, hat der FV Diefflen. Der Oberligist hat mehr als 20 Punkte Rückstand. Diefflen hilft also nur ein Sieg weiter.

Bei so vielen hochkarätigen Teams sind die Chancen des Gastgebers auf einen Platz in den Punkterängen eher gering. „Wenn wir die Zwischenrunde erreichen, wäre das gut“, sagt Kreuser. Bescheidene Ziele also – und das, obwohl es beim SV auf dem Platz derzeit mehr als gut läuft. Zur Winterpause ist Hülzweiler Tabellen-Dritter der Landesliga West. Deshalb hat der SV auch dieser Tage den Vertrag mit Spielertrainer Christian Schönberger verlängert.