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Fußball
Schönberger bleibt Trainer in Hülzweiler

 Im vergangenen Jahr feierte der VfB Dillingen den Sieg beim Turnier des SV Hülzweiler. Auch dieses Jahr ist der Masters-Anwärter der Top-Favorit auf den Turniertitel.
Im vergangenen Jahr feierte der VfB Dillingen den Sieg beim Turnier des SV Hülzweiler. Auch dieses Jahr ist der Masters-Anwärter der Top-Favorit auf den Turniertitel. FOTO: Ruppenthal
Hülzweiler. Christian Schönberger wird auch nächste Saison den SV Hülzweiler trainieren. Der Übungsleiter geht dann in seine sechste Saison. Am Wochenende ist Schönberger mit seinem Team beim eigenen Masters-Qualifikationsturnier am Start. Von Philipp Semmler

Auf dem Feld lief die Saison bislang nicht optimal für Landesligist SV Hülzweiler. Zur Winterpause steht der Tabellenvierte der vergangenen Runde nur auf Rang neun. „Damit bin ich natürlich ganz und gar nicht zufrieden“, sagt Spielertrainer Christian Schönberger. „Wenn du die Saison vorher oben dabei warst und nun stellenweise auf einem Abstiegsplatz gestanden hast, ist das natürlich enttäuschend.“


Die Gründe, dass es beim SV bislang nicht so lief, sind vielfältig. „Zu Saisonbeginn haben wir einige Spiele komplett vergeigt“, analysiert Schönberger. Dabei denkt er an das 4:5 nach 4:1-Führung in der Auftakt-Begegnung gegen die FSG Schmelz-Limbach oder an das 2:3 nach 2:0-Führung am zweiten Spieltag beim SV Fraulautern.

„Danach kamen Pech mit Ausfällen, aber auch einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen dazu.“ Unter anderem konnte Torjäger Maik Walter (33 Treffer in der Spielzeit 17/18) wegen eines Hausbaus nur wenig trainieren. Trotzdem traf er bislang 13 Mal. Andere Spieler – wie beispielsweise Spielertrainer Schönberger selbst (Knieverletzung) oder Manuel Jost (ebenfalls Knieverletzung) konnten dagegen nur wenig oder gar nicht spielen.



Trotz der eher mäßigen Saison haben sich Schönberger und der Club aber auf eine Vertragsverlängerung für die kommende Saison geeinigt. „Der Verein und ich, wir haben uns gesucht und gefunden“, erklärt der Spielertrainer. „Die Strukturen hier gefallen mir gut, das Umfeld stimmt, wir können jede Saison Akteure aus der eigenen Jugend einbauen und auch die Zusammenarbeit mit meinem neuen Co-Trainer Andreas Weber funktioniert hervorragend“, sagt Schönberger, der 2014 vom VfB Dillingen zum damaligen Bezirksligisten nach Hülzweiler kam.

Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club Dillingen wird es für den Übungsleiter beim am Samstag beginnenden Masters-Qualifikationsturnier des SV um den Orthopädie-Altmeyer-Cup in der Jahnsporthalle Schwalbach geben. Denn der VfB spielt dort in einer Vorrundengruppe mit dem Team des Gastgebers. Der VfB, derzeit Zweiter der Qualifikations-Wertung, zählt als einziger Oberligist im Teilnehmerfeld auch zu den Topfavoriten. Zwar ist mit dem 1. FC Saarbrücken auch ein Regionalligist gemeldet, der kommt aber mit seiner von Sammer Mozain trainierten zweiten Mannschaft (Kreisliga A) zum SV-Turnier.

Gastgeber Hülzweiler ist übrigens nicht nur wegen der Vertragsverlängerung mit dem Trainer-Team in seinen Planungen für die neue Saison schon weit fortgeschritten. Auch etliche Neuzugänge für die Saison 19/20 kann der Landesligist bereits präsentieren: Vom Ligarivalen SG Körprich-Bilsdorf wechselt dann Christian Biehl zum SV. Von der FSG Bous kommen Andreas Bohlender, Tobias Neumeyer und Jonas Klee. Florian Magin wechselt von den SF Hostenbach zum Schönberger-Team. Zudem rücken gleich fünf Akteure aus der Jugend in den Aktivenkader auf.