Häuser für Mehrfamilien weniger gefragt

Häuser für Mehrfamilien weniger gefragt

Saarlouis. Ganz so gut, wie sich das IV Center GmbH, die Immobilientochter der Kreissparkasse Saarlouis, vorgestellt hatte, haben Bauherren und Kaufwillige das "Premium-Angebot" nicht angenommen, Immobilien auf dem stadtnahen Gelände der früheren Donner-Brauerei zu erwerben. Deswegen hat der Saarlouiser Stadtrat jetzt einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt

Saarlouis. Ganz so gut, wie sich das IV Center GmbH, die Immobilientochter der Kreissparkasse Saarlouis, vorgestellt hatte, haben Bauherren und Kaufwillige das "Premium-Angebot" nicht angenommen, Immobilien auf dem stadtnahen Gelände der früheren Donner-Brauerei zu erwerben. Deswegen hat der Saarlouiser Stadtrat jetzt einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt. Statt vier geplanten Mehrfamilienhäusern sollen nun auf dem Gelände nur drei gebaut werden.

Neues Modell entwickelt

Das Architekturbüro dessloch und dessloch in Schwalbach hat dazu ein Bauherrenmodell entwickelt. Jedes der drei Gebäude soll mit einem Staffelgeschoss ein fünftes Geschoss erhalten. Statt einer gemeinsamen Tiefgarage soll für jedes Gebäude eine eigene gebaut werden. Jede Garage solle zehn (in einem Fall elf) Plätze bekommen, weitere Stellplätze soll es oberirdisch unter einer Pergola zur Neuen-Brauerei-Straße hin geben. Nicht geändert werden soll im Bebauungsplan die Vorgabe der Gelände-Gestaltung, wie sie das Büro Hermann und Valentiny aus Remerschen vorgelegt hat.

Zehn Bauplätze verkauft

Der Plan sieht eine Zweiteilung vor. Außer den Mehrfamilienhäusern an der Neuen-Brauerei-Straße wurden 13 Baustellen für Ein- und Zweifamilienhäuser erschlossen, von denen zehn verkauft sind. Ein Haus ist bereits bezogen, ein zweites im Bau.

Die vier geplanten Mehrfamilienhäuser dagegen "konnten bislang nicht realisiert werden", heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung. Offenbar war die Vermarktung der Gebäude von der IV Center falsch eingeschätzt worden. Denn gerade die "Vermarktbarkeit" der geplanten Mehrfamilienhäuser soll laut Stadtverwaltung nun "verbessert" werden. we