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| 20:24 Uhr

Fastnacht
Großes Konfetti-Feuerwerk in Schwalbach

Die Funny Legs der KKJA Schmelz sorgen mit ihrer Tanzeinlage für Stimmung.
Die Funny Legs der KKJA Schmelz sorgen mit ihrer Tanzeinlage für Stimmung. FOTO: Johannes A. Bodwing
Schwalbach. Der „Närrische Regionalbezirk“ feiert im Gemeindesaalbau in Schwalbach mit 300 Gästen fast fünf Stunden lang Faasend. Von Johannes Bodwing

Wie eine große Wundertüte war der „Närrische Regionalbezirk“ am Sonntagabend in Schwalbach. Auserlesene Akteure machten fast fünf Stunden lang die große Bühne im Gemeindesaalbau zur Arena für Freunde der Faasend. Regionalvertreter Michael Schleich begrüßte etwa 300 Gäste, darunter Vorstandsmitglieder sowie Prinzessinnen in voluminösen Reifröcken. Den weiteren Programmablauf übernahm Sitzungspräsident Patrick Reuter vom gastgebenden Verein Ri-Ra-Rutsch Schwalbach. Mit ihm saßen Vertreter teilnehmender Vereine im Elferrat.

Einen überzeugenden Gardemarsch zeigten die Faasend-Rebellen Steinrausch. Jonas Lay und Lea Schröder von Karo-Blau-Gold
kabbelten sich als Feuerwehrmann und Gardemädchen. „Brennt das Bett, dann ist es Mist“, reimte Lea, „wenn man gerade drinnen ist“. Die gemischte Garde des Carneval-Verein-Lebach (CVL) ging zuerst getrennt nach Gardemädchen und Gardisten auf die Bühne und schließlich gemeinsam in eine stark besetzte Choreografie. Harald Winter vom CVL belebte die politische Büttenrede. „Schau ich auf das letzte Jahr zurück, da gab‘s so manches Narrenstück“, dichtete er über Politik im Land und in der Welt. Zum „Dreigestirn des Größenwahn“ zählte er „den Gaukler aus den USA“, Präsident Donald Trump, den „Mops aus Nordkorea“, Kim Jong-un, und den „Harlekin vom Bosporus“, Recep Tayyip Erdogan.

In silbern glänzenden Nachtgewändern und Schlafmützen über rosa Perücken tanzte die Große Karnevalsgesellschaft Fraulautern (GKG) „Schläfst du noch, oder träumst du schon?“. Gelungene Kalauer servierten Bibi und Duletsch, Iris Gras und Monia Ockenfels, von der GKG. Ein Fotograf habe sie gefragt, sagte Duletsch, „darf ich dich mal nackich fotografieren?“ Die schlagfertige Antwort: „Wenn es dir nicht zu kalt ist.“ Die „Funny Legs“ der KKJA Schmelz zeigten einen munteren Schautanz. Andrea Becker und Thorsten Engel von den Faasend-Rebellen freuten sich auf eine Kreuzfahrt. „In der Not ist der Dicke dünn“, verteidigte er seine Fülle, „und der Dünne tot.“

Die „Revivals“ der Wallerfanger Neimerder eroberten Troja mit einem opulenten Auftritt, die SKC de Boules Saarlouis zeigten eine humorige Zaubershow und die Prinzengarde von Karo-Blau-Gold Roden einen klassischen Marschtanz. Als „amtierende Miss Lyoner 2017“ eroberte „Schnuddelbepp“ Sarah Jost von den Gold-Blauen-Funken Saarwellingen Bühne und Zuschauer. Der Hunger treibe sie in die nächste Metzgerei, und Lyoner sei Schuld an ihrem „Sixpack im Speckmantel“.

Sonne, Strand und Eis am Stiel thematisierte das Männerballett der GKG im Badedress. „Die Nächte bei uns senn emma lang“, sangen „De Hüütcha“ unter anderem, fünf Sänger aus verschiedenen Vereinen. Mit blinkenden Schuhsohlen tanzten die Legendary Mega-Dancer der Faasend-Rebellen vom Charleston bis zu aktuellen Hits durch die Musikgeschichte.

Der Wortwitz von „Maja und Klaus“, Christine Henseleit und Bernhard Schmitt von den Pähter Dickkäpp, packte die Halle bis zum letzten Zwerchfell. Ihre Liebe war wie „Schmetterlinge im Bauch“, schwärmte Sie. Dagegen hatte Er nichts als „Motten!“ gefühlt. Als Superhelden im Alltag fegte das Männerballett der Dickkäpp durchs Programm. Vor dem Finale mit Konfetti-Feuerwerk heizte Sängerin Sandra Müller von Karo-Blau-Gold die Stimmung nochmal an.

Am Strand unterwegs ist das Männerballett der GKG Fraulautern – und erntet damit die Lacher des Publikums.
Am Strand unterwegs ist das Männerballett der GKG Fraulautern – und erntet damit die Lacher des Publikums. FOTO: Johannes A. Bodwing
Superhelden der Pähter Dickkäpp - az
Superhelden der Pähter Dickkäpp - az FOTO: Johannes A. Bodwing
Um Troja kämpfen die „Revivals“ der Neimerder aus Wallerfangen.
Um Troja kämpfen die „Revivals“ der Neimerder aus Wallerfangen. FOTO: Johannes A. Bodwing