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Eigenbetrieb in Schwalbach macht Gewinn

Kommunalpolitik : Eigenbetrieb erwirtschaftet Gewinn

Gemeinderat Schwalbach passt die Satzungen der gemeindlichen Eigenbetriebe an.

Einen Gewinn von 168 645,17 Euro hat der Eigenbetrieb für innerörtliche Abwasserentsorgung Schwalbach im Wirtschaftsjahr 2017 ergeben. Dieses Plus wurde vom Gemeinderat einstimmig festgestellt und die Verwendung beschlossen. Demnach sind 39 318,15 Euro zur Tilgung des Verlustes aus 2016 vorgesehen. 129 327,02 Euro werden in den nächsten Jahresabschluss übertragen. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2018 für diesen Eigenbetrieb vergab der Rat einstimmig an den Saarbrücker Wirtschaftsprüfer Markus Hafner. Denn Hafner habe bereits bei früheren Prüfungen der Gemeinde eine fundierte Begleitung geleistet, ergibt sich aus der Verwaltungsvorlage.

Zur Prüfung der Jahresabschlüsse für die Eigenbetriebe Hallenfreibad sowie Veranstaltungshallen der Gemeinde Schwalbach bestimmte der Gemeinderat die THS Wirtschaftsprüfung GmbH in Saarbrücken. Die THS begleite bereits den gesamten Prozess der Rückabwicklung der ehemaligen KDFK GmbH & Co. KG in zwei neue Eigenbetriebe und die Erstellung der jeweiligen Eröffnungsbilanzen. Deshalb sei es sinnvoll, diese Wirtschaftsprüfung weiterhin zu beauftragen, begründet die Vorlage.

Als „einfache Formalie“ bezeichnete Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer die Anpassung von Satzungen. Die gelten für die gemeindlichen Eigenbetriebe Hallenfreibad, Veranstaltungshallen und innerörtliche Abwasserentsorgung. Dazu gehört jeweils der Passus, dass der Betrieb personalisiert sei, der Personalaufwand im Wirtschaftsplan veranschlagt werde und die Stellen im Stellenplan ausgewiesen sind. Außerdem wurde die jeweils weibliche und männliche Form in den Satzungen berücksichtigt.