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Pholharmonischer Chor: Besonderes von Brahms und Händel

Pholharmonischer Chor : Besonderes von Brahms und Händel

Neben einem wichtigen Konzert in Hülzweiler tritt der Philharmonische Chor auch im Vatikan auf.

Neue Aufgaben warten auf den Philharmonischen Chor an der Saar. Den Auftakt bildet die Teilnahme an den Veranstaltungen zur Hülzweiler Kirmes. Zunächst wird der Chor am Kirmessonntag, 13. August, um 9.30 Uhr den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius feierlich gestalten. Zur Aufführung gelangen Teile aus der d-moll-Messe von Anton Bruckner sowie Chöre aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Die Leitung des Chores hat Professor Leo Kraemer. Er wird auch an der Beckerath-Orgel zu hören sein.

Tags darauf, am Kirmesmontag, 14. August, nehmen die Sängerinnen und Sänger langer Tradition entsprechend am Kirmesmontag-Konzert der Hülzweiler Kulturvereine im Kulturhaus Hülzweiler teil. Beginn ist um 10 Uhr. Der Chor wird dabei Ausschnitte aus dem Liebeslieder-Zyklus op. 52 und op. 65 von Johannes Brahms mit Klavierbegleitung singen. Nicht fehlen darf das siebenstimmige Traditionsstück „Hannemann, geh‘ du voran“, das der Chor zusammen mit dem Musikverein interpretieren wird.

Zum Jahreshöhepunkt steuern dann die Choristen wieder internationale Kooperationen an. In Verbundenheit mit dem Orchester des Staatlichen Konservatoriums von Kasan (Russland) stehen Konzerte am 27. Oktober im Historischen Museum der Pfalz in Speyer, am 29. Oktober in der Hülzweiler Pfarrkirche und am 31. Oktober in der ehemaligen Zisterzienserabtei Eußertal auf dem Programm. Höhepunkt der Konzerttätigkeit wird wiederum in Rom sein. Bereits zum wiederholten Male folgt der Chor mit dem Ensemble PalatinaKlassik einer Einladung zum internationalen Festival „Musica e Arte Sacra“. Der Chor wird mit den Musikern aus Kasan am 4. November in der Vatikan-Basilika „Sant‘Ignazio di Loyola in Campo Marzio“ konzertieren.

Das Herbstprogramm wird von Werken Beethovens und Bruckners geprägt. Vorgesehen sind dafür die C-Dur-Messe von Ludwig van Beet­hoven sowie das Requiem, die Messe in d-moll und das berühmte Te Deum des Komponisten Anton Bruckner.