Ukraine-Krieg und Pandemie sorgen für ungewisse Zukunft Schwalbachs neuer Haushalt steht auf „wackeligen Beinen“

Schwalbach · Der vor kurzem beschlossene Haushalt der Gemeinde Schwalbach sieht für dieses Jahr ambitionierte Investitionen vor. Doch angesichts der weltpolitischen Lage droht erneut ein Nachtragshaushalt. Und auch mögliche Baustopps will der Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer nicht ausschließen.

 Trotz schönem Wetter eher  düstere Aussichten: Angesichts der noch immer andauernden  Corona-Pandemie und den hinzu kommenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Rohstoff- und Energiemarkt, steht der neue Haushalt der Gemeinde Schwalbach nach Ansicht des amtierenden Bürgermeisters auf „wackeligen Beinen“.

Trotz schönem Wetter eher düstere Aussichten: Angesichts der noch immer andauernden Corona-Pandemie und den hinzu kommenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Rohstoff- und Energiemarkt, steht der neue Haushalt der Gemeinde Schwalbach nach Ansicht des amtierenden Bürgermeisters auf „wackeligen Beinen“.

Foto: Tom Peterson

Es dürfte in der Geschichte der Gemeinde Schwalbach eine wohl bisher einzigartige Premiere gewesen sein, die sich am vorherigen Donnerstag im Großen Saal des Gemeindesaals abspielte. Dort diskutierten die Mitglieder des Gemeinderats fast eine ganze Stunde über den neuen Haushalt und Investitionsplan der Gemeinde und beschlossen diese schließlich mehrheitlich – und das ohne den amtierenden Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer. Dieser befand sich in Folge einer Corona-Infektion in häuslicher Quarantäne. Die Sitzungsleitung übernahm daher die erste Beigeordnete der Gemeinde, Alexandra Heinen.