Hallenfußball: Zweites „Heimturnier“ für Schmelz-Limbach

Hallenfußball : Zweites „Heimturnier“ für Schmelz-Limbach

Heute ist in der Primshalle Anpfiff zum Hallenfußball-Turnier des SV Limbach. Vier „Masters-Kandidaten“ kämpfen um Punkte.

Für Fußball-Landesligist FSG Schmelz-Limbach beginnt am heutigen Mittwoch das zweite „Heim-Turnier“ in der Halle. Nur vier Tage nach dem Ende des Masters-Qualifikations-Turniers des 1. FC Schmelz startet der Club nun beim Risch-Cup des SV Limbach-Dorf in der Schmelzer Primshalle. 39 Wertungspunkte werden dort für die Qualifikation zum Volksbanken-Masters vergeben – und ein paar davon wollen auch die Gastgeber abstauben.

„Beim eigenen Turnier ist man natürlich immer heiß, etwas zu holen“, sagt Routinier Christian Hilden. Beim Schmelzer Turnier gelang dies – da wurde die FSG überraschend Zweiter. Gelingt ein ähnlicher Coup jetzt auch beim Limbacher Turnier? „Das ist auf jeden Fall möglich“, findet Hilden. „Wir haben zwar eine sehr junge Hallenmannschaft, die noch etwas unerfahren ist. Aber sie hat auf jeden Fall viel Potential und kann sich noch weiterentwickeln.“ Hilden muss es wissen, denn er weiß, worauf es in der Halle ankommt. Mit der FSG (beziehungsweise dem SV Limbach) war er schon zwei Mal beim Masters dabei und stand 2013 sogar im Finale (2:3 nach Verlängerung gegen den FC Wiesbach).

Top-Favorit ist Schmelz-Limbach aber nicht. Denn schließlich sind in der Primshalle mit den SF Köllerbach, dem VfL Primstal, dem SV Losheim und dem SV Hellas Bildstock gleich vier Teams am Start, die sich Chancen auf eine Masters-Qualifikation ausrechnen.

„Vielstarter“ Köllerbach (zwölf Turnierteilnahmen in diesem Winter) lag vor den gestern Abend nach Redaktionsschluss endenden Turnieren in Diefflen und Losheim auf Platz drei der Qualifikationswertung – und könnte mit einem Sieg in Schmelz einen Riesen-Schritt in Richtung Masters machen. Köllerbachs Saarlandliga-Rivale VfL Primstal konnte dagegen bislang erst 17 Punkte einfahren – und braucht in der Primshalle dringend einen Sieg, wenn er seine Masters-Träume nicht vorzeitig begraben möchte.

Heiß im Rennen um die Masters-Plätze sind überraschend auch zwei Landesliga-Tabellenführer: Der SV Losheim (Spitzenreiter der Landesliga West) lag vor den gestern beendeten Turnieren auf Rang sechs der Masters-Tabelle, knapp vor dem SV Hellas Bildstock. Der Ligaprimus der Landesliga Ost liegt mit 0,15 Punkten Rückstand auf Losheim auf Platz sieben.

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