Bürgermeisterwahlen 2019: Wolfram Lang macht’s in Schmelz

Bürgermeisterwahlen 2019 : Wolfram Lang macht’s in Schmelz

Der Sozialdemokrat Wolfram Lang hat die Wahl in Schmelz gewonnen. Er tritt die Nachfolge von Armin Emanuel an.

Jubel im Schmelzer Rathaus: Der 53-jährige Wolfram Lang hat die Bürgermeister-Wahl in Schmelz gewonnen. „Oh, wie ist das schön“,  sangen die zahlreichen Parteifreunde der SPD, Weggefährten und Besucher, die ins Schmelzer Rathaus gekommen waren. Lange musste man warten, denn das Auszählen der Stimmen zog sich länger hin als gedacht. Mit 50,17 Prozent hatte Lang dann knapp die Nase vorn.

Die Anspannung war den Kandidaten anzusehen. Sie fieberten dem Ergebnis mit, blieben aber bis auf Lang mehr oder weniger chancenlos. Der 55-jährige Stephan Barth trat als Einzelkandidat an und erzielte mit 17,35 Prozent das zweitbeste Ergebnis. Die Einzelbewerberin Vera Koch aus Hüttersdorf erzielte 13,08 Prozent. Sie war total zufrieden mit dem Ergebnis, gratulierte dem Gewinner. „Für mich hat es eine Herausforderung dargestellt, ich bleibe aber nun der Polizei erhalten“, meinte sie nach der Bekanntgabe. Der 57-jährige Peter Michael Leidinger, der ebenfalls als Einzelkandidat angetreten war, erreichte am Ende 8,73 Prozent. Achiim Noss (52) aus Schmelz zeigte sich sichtlich enttäuscht. Noss: „Ich hätte eine Stichwahl erwartet, aber ich bin Sportler, und kann damit umgehen.“ Er hoffe, dass jetzt mit dem neu gewählten Bürgermeister eine andere Zeit anbreche. Noss erzielte 10,68 Prozent der Stimmen.

Bürgermeisterwahl Schmelz. Foto: SZ/Steffen, Michael

Hoch ging es her, als das vorläufige Endergebnis von Andreas Puhl, dem Gemeindewahlleiter, verlesen wurde. Jubel ohne Grenzen, Wolfram Lang fiel sichtlich ein Stein vom Herzen. Gehofft hatte er es wohl, nicht in die Stichwahl zu müssen. Aber erwartet sicher nicht. Lang: „Ich habe einen wahnsinnigen Wahlkampf gemacht.“ Dafür sei er belohnt worden. In allen Schmelzer Ortsteilen konnte Lang die meisten Stimmen erzielen, lediglich in Dorf im Bohnental hatte Stephan Barth die Nase vorn.

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