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Gemeinderat Schmelz, Teil 2
Weitere Naturgrabfelder sollen angelegt werden

Schmelz. Friedhöfe, interkommunale Zusammenarbeit, Spielplätze und gelbe Tonnen waren Themen im Schmelzer Gemeinderat.  Von Monika Kühn

Einstimmig beschloss der Gemeinderat Schmelz den Neubau eines Brunnens (Nummer 8) zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung der Gemeinde. Die Bohrungen hierzu sollen im Juli beginnen. Einstimmig beschlossen wurde auch der Bebauungsplan „Im Strum“ in Hüttersdorf. Für die CDU-Fraktion erklärte Nicolas Lorenz, dass sie den Änderungen zustimme, allerdings würde sie das Spielplatzkonzept der Gemeinde nicht gutheißen, das auch den eventuellen Abbau von Spielplätzen vorsehe.


Interkommunale Zusammenarbeit strebt auch die Gemeinde Schmelz an. Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt, entsprechende Verträge vorzubereiten, über die dann beraten werden wird.

Das Thema Friedhof beschäftigte ebenfalls den Schmelzer Rat. SPD und CDU hatten dazu entsprechende Anträge eingereicht, die sich beide mit den Urnengemeinschaftsanlagen beschäftigten. Das Naturgrabfeld in Hüttersdorf werde sehr gut angenommen, betonte Sandra Quinten (SPD). Daher auch die Überlegungen, diese in anderen Ortsteilen anzubieten. So wurde einstimmig beschlossen solche Felder anzulegen, 2020 in Bettingen, 2021 eine Erweiterung in Hüttersdorf, 2024 in Außen, 2022 in Limbach und 2023 eins in Michelbach. Die CDU scheiterte mit ihrem Vorschlag, Limbach und Michelbach um jeweils ein Jahr vorzuziehen.



Die Einführung (freiwillig) einer gelben Tonne stand ebenfalls zur Diskussion. Der Antrag kam von den Christdemokraten.

Bürgermeister Armin Emanuel wies auf die Problematik eines Wechsels von den gelben Säcken zur gelben Tonne hin. Als Verwaltungschef sei er nicht befugt, Verhandlungen zu führen. Gespräche dazu müssten über den Entsorgungsverband laufen. Da aber ab dem kommenden Jahr ein neues Verpackungsgesetz kommen werde, müsse das Thema über diese Wertstofftonne ohnehin erneut angesprochen werden. Emanuel könne sich vorstellen, dass es zur Einführung einer gelben Tonne komme. Im Moment bleibe nur die Möglichkeit, Missstände, wie zu dünne Säcke, anzuprangern.