Verbandsliga: Schmelz-Limbach schöpft neue Hoffnung

Verbandsliga: Schmelz-Limbach schöpft neue Hoffnung

Bis zur 81. Minute sah es für die Verbandsliga-Fußballer der FSG Schmelz-Limbach am Sonntag in Sachen Klassenverbleib ganz düster aus. Im Heimspiel gegen den oberen Tabellennachbarn SV Wahlen-Niederlosheim stand es zu diesem Zeitpunkt 1:1 - doch dann stach der Joker: Mathias Bambach verwertete eine Freistoßvorlage seines älteren Bruders Christian zum Siegtor für die Heimelf.

Während die FSG durch das 2:1 des eingewechselten Torjägers (17 Treffer) neue Hoffnung schöpfen darf, muss Wahlen-Niederlosheim vor den zwei letzten Partien wieder zittern. Der Aufsteiger von Spielertrainer Nico Portz liegt als Tabellenzwölfter nur noch drei Zähler vor Schmelz-Limbach auf dem möglichen ersten Abstiegsplatz. Der direkte Vergleich spricht zwar für Wahlen-Niederlosheim, doch da Schmelz-Limbach beim SV Auersmacher II und zu Hause gegen die FSG Bous durchaus lösbare Aufgaben hat, braucht Wahlen im Idealfall drei weitere Punkte. "Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte komplett beherrscht, danach leider ein anderes Gesicht gezeigt", ärgerte sich SV-Spielertrainer Nico Portz. Zur Pause hatte seine Elf durch ein Tor von Jill Seiwert sogar noch 1:0 vorne gelegen. "In Halbzeit zwei hat sich der Gegner ins Spiel gekämpft. Wir haben zu nervös agiert. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir zu Hause gegen Schwalbach unsere Hausaufgaben machen", so Wahlens Spielertrainer. Denn am letzten Spieltag geht es für den SV zu Meister TuS Herrensohr.

In Schmelz war es Sebastian Andlefske, der die Aufholjagd einleitete. Er köpfte eine Ecke von FSG-Spielertrainer Thorsten Schütte zum 1:1 ein (47.), Bambach erledigte den Rest. "Nach dem 1:1 war es eine Frage der Zeit, wann wir uns belohnen. Jetzt ist für uns doch noch was drin, wir müssen einfach nachlegen", sagte der langjährige FSG-Betreuer Thomas Scherer. Ebenfalls noch nicht gerettet ist die SG Rehlingen-Fremersdorf mit aktuell einem Punkt mehr als Wahlen. Sie unterlag zu Hause dem TuS Beaumarais mit 0:1.