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SPD Schmelz fordert weiterhin wohnortnahe medizinische Versorgung

Krankenhaus Lebach schließt : SPD Schmelz fordert weiterhin wohnortnahe Versorgung

Nach der überraschenden Meldung, dass die Cusanus-Trägergesellschaft Trier (CTT) das Krankenhaus Lebach zum 1. Juli schließen möchte, steht für die SPD Schmelz der Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Gemeinde Schmelz und der gesamten Region im Mittelpunkt.

Die Schmelzer SPD fordert, „die notwendigen politischen Entscheidungen zu treffen, damit in ländlichen Regionen eine wohnortnahe Krankenhausversorgung der Bevölkerung auch weiterhin gesichert wird“. Das teilte die Partie in einer Presseerklärung mit.

Josef Christ, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes Schmelz, findet: „Die medizinische Versorgung in unserem Umkreis ist nach der bereits erfolgten Schließung der Krankenhäuser in Wadern und Dillingen von elementarer Bedeutung.“ Der Bettenrückgang im ländlichen Gebiet sei ein bundesweites Phänomen; es dürfe nicht dazu führen, dass auf dem Lande die Krankenhäuser verschwinden.

Zu beachten sei auch, dass der ärztliche Bereitschaftsdienst mit dem Wegfall der Lebacher Klinik reduziert werde. „Die Menschen in der Stadt Lebach wie auch in den umliegenden Gemeinden Schmelz, Nalbach, Eppelborn und Tholey brauchen in dieser Sache nun schnell Klarheit. Wir erklären uns zudem solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses und bedanken uns für ihren täglichen Einsatz rund um die Patienten“, erklärt Oliver Puhl, SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat.