Hilfe bei Mobbing, Überforderung und Angst Selbsthilfegruppe für mehr Fairness am Arbeitsplatz in Hüttersdorf geplant

Hüttersdorf · Eine Selbsthilfegruppe für mehr Fairness am Arbeitsplatz möchte sich in Hüttersdorf gründen. Dazu findet am kommenden Mittwoch, 26. August, um 19.30 Uhr im Kulturhaus Schmelz-Hüttersdorf eine Infoveranstaltung im Vorfeld zur Gründung statt.

 Überforderung, Unterforderung, Mobbing: Es gibt viele Situationen, die für großen Stress am Arbeitsplatz sorgen. Eine neue Selbsthilfegruppe will sich für mehr Fairness am Arbeitsplatz einsetzen.

Überforderung, Unterforderung, Mobbing: Es gibt viele Situationen, die für großen Stress am Arbeitsplatz sorgen. Eine neue Selbsthilfegruppe will sich für mehr Fairness am Arbeitsplatz einsetzen.

Foto: dpa/Oliver Berg

Eingeladen sind Menschen, die in Arbeitsplatzkonflikte verwickelt, die immer öfter mit einem flauen Gefühl im Bauch zur Arbeit gehen oder die Angst vor Jobverlust haben. Die Gruppe richtet sich auch an Opfer von Mobbing, Bossing (Mobbing durch den Vorgesetzten), Staffing (Mobbing des Vorgesetzten) oder Straining (systematisches Ausschließen eines Mitarbeiters) sowie Über- und Unterforderung am Arbeitsplatz. Ebenfalls willkommen sich Angehörige von Betroffenen, die mehr über das Thema erfahren wollen, und Menschen, die sich generell für mehr Fairness am Arbeitsplatz engagieren möchten.

Anhaltende Probleme am Arbeitsplatz oder im sozialen Umfeld können über einen längeren Zeitraum weitreichende Folgen für das Wohlbefinden, die Gesundheit, das Privat- und Familienleben haben, zum sozialen Rückzug führen und die Leistungsfähigkeit Betroffener erheblich gefährden. Vielen Betroffenen fällt es schwer, eine Möglichkeit zu finden, über solche Probleme zu reden. Eine Selbsthilfegruppe für mehr Fairness am Arbeitsplatz soll dazu dienen, einen Raum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch schaffen. Es geht aber auch darum zu ergründen, welche Maßnahmen im Rahmen der Selbsthilfe gegen unfaires Verhalten, regelwidrige Maßnahmen, Vorgehens- und Verhaltensweisen am Arbeitsplatz möglich sind, und welche Chancen bestehen sich für mehr Fairness am Arbeitsplatz einzusetzen.

Eine Anmeldung ist aufgrund der Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erforderlich bis Dienstag, 25. August, bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS), Frank Lessel, Tel. (06 81) 9 60 21 30, E-Mail: f.lessel@selbsthilfe-saar.de.

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