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Schmelzer Bauhof hat wieder eine feste Bleibe

Schmelz. Der neue Baubetriebshof in Schmelz ist bezugsfertig. Die Büro- und Sozialräume sowie die Werkstätten können bezogen, die einzelnen Lagerflächen mit Baumaterial, Schüttgut aufgefüllt werden. "In finanziell schwierigen Zeiten", sagte Bürgermeister Armin Emanuel bei der Einweihung, "müsste solch ein Neubau kritisch hinterfragt werden Von SZ-Redakteurin Monika Kühn

Schmelz. Der neue Baubetriebshof in Schmelz ist bezugsfertig. Die Büro- und Sozialräume sowie die Werkstätten können bezogen, die einzelnen Lagerflächen mit Baumaterial, Schüttgut aufgefüllt werden. "In finanziell schwierigen Zeiten", sagte Bürgermeister Armin Emanuel bei der Einweihung, "müsste solch ein Neubau kritisch hinterfragt werden." Aber der alte Bauhof in der Hüttersdorfer Straße entsprach nicht mehr den Anforderungen. Im Zuge der Ortskernsanierung war bereits ein Teil des Bauhofes wegen des Neubaus Plus-Markt abgerissen worden. Nun werden auch die restlichen Teile abgerissen, und an der Prims werden zusätzliche Überflutungsmaßnahmen geschaffen. Ein Jahr lang war der Bauhof an sechs unterschiedlichen Ausweichquartieren untergebracht. Die Baukosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro. Der Bauhof beschäftigt 26 Mitarbeiter, regelmäßig unterstützen zehn Aushilfskräfte die Arbeiten des Bauhofs. Die Verwaltungs-, Sozial- und Büroräume befinden sich im Obergeschoss. Im Erdgeschoss sind die Werkräume untergebracht. Die bestehende Halle wird als Lagerhalle genutzt. Auch das Rote Kreuz findet in dem Neubau eine neue Bleibe. Dessen Garage wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen im Ortskern ebenfalls abgerissen. Das DRK hat nun Räume für seine Feldküche, Lagerräume und Stellplätze für die Fahrzeuge. Beim Bau des Baubetriebshofes wurde auch auf den Einsatz von erneuerbaren Energien geachtet. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert. Bevor Bürgermeister Emanuel die Schlüssel von Architekt Armin Lauck erhielt, segnete Pastor Ernst Theobald das neue Gebäude.