Schleifchen ziehen, Kilometer erwandern

Schleifchen ziehen, Kilometer erwandern

Lust auf Wandern – so war die 26. Schmelzer Wanderwoche überschrieben. Lust zum Wandern hatten in diesem Jahr 998 Menschen, die in den acht Tagen 10 500 Kilometer zurücklegten. Die Wandernadel erhielten 141.

Schmelzer Schleifchen war die Abschlusswanderung zur 26. Schmelzer Wanderwoche überschrieben. 107 Wanderfreunde trafen sich nach acht Wandertagen zum letzten Mal, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Vom Lebacher Turnerdenkmal ging's unter Führung von Bürgermeister Armin Emanuel kreuz und quer durch den Lebacher Wald Richtung Primsweiler. Viele Wanderer wussten gar nicht, dass man im Bereich des Lebacher Krankenhauses so viele Schleifchen ziehen kann. Nach acht Kilometern Schleifchen ziehen war dann Primsweiler erreicht. Die Busse warteten schon und in der Primshalle der berühmte Eintopf zum Abschluss der Wanderwoche. Nach dem deftigen Mahl dankte Vorsitzender Eric Glansdorp allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen hatten.

Gespannt warteten alle auf die Statistik. Leider waren es in diesem Jahr 266 weniger Teilnehmer. Dennoch die Bilanz kann sich sehen lassen. 998 Kinder, Frauen, Männer legten bei den elf angebotenen Wanderungen 10 560 Kilometer zurück. Anna Mathilda Trotzki und Lea Blees waren gerade einmal ein halbes Jahr alt und beobachteten das Ganze aus dem Kinderwagen heraus. Mit 82 Jahren war Alwine Stürmer die älteste Wanderin und Hans Michely (84) der älteste Teilnehmer. Etienne Schröder wurde als jüngster Helfer geehrt. Wer dreimal und mehr mitgewandert war, erhielt die Schmelzer Wandernadel. Diese bekamen 141 Wanderer . Die meisten Wanderer kamen aus Schmelz und Umgebung, aber auch Besucher aus München und Trier zählten dazu. In diesem Jahr wanderte auch ein Ehepaar aus Hamburg mit. Dieses hatte im vergangenen Jahr im Urlaub in den Niederlanden von einem holländischen Pärchen von der Schmelzer Wanderwoche erfahren. Die Holländer waren so voll des Lobes gewesen, dass die Hamburger sich auf den Weg nach Schmelz machten. Und die weite Anreise hatte sich gelohnt.

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