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Sanierung Ortsmitte Bettingen, ein erster Schritt

Sanierung Ortsmitte Bettingen, ein erster Schritt

Schmelz. Einstimmig stimmten die Mitglieder des Schmelzer Gemeinderates der Änderung des Flächennutzungsplanes zur Steuerung der Windenergienutzung zu. Seitens des Ministeriums wurde der Landesentwicklungsplan Umwelt derart geändert, dass Vorrangebiete für Windenergie aufgehoben wurden. Es können nun zum Beispiel Windanlagen auch auf Waldflächen errichtet werden

Schmelz. Einstimmig stimmten die Mitglieder des Schmelzer Gemeinderates der Änderung des Flächennutzungsplanes zur Steuerung der Windenergienutzung zu. Seitens des Ministeriums wurde der Landesentwicklungsplan Umwelt derart geändert, dass Vorrangebiete für Windenergie aufgehoben wurden. Es können nun zum Beispiel Windanlagen auch auf Waldflächen errichtet werden. Die Gemeinde Schmelz hat fünf Flächen, die in ihrem Besitz sind, ausgewiesen, was allerdings nicht bedeute, dass diese Gebiete auch genutzt werden. Mit der Teiländerung des Flächennutzungsplanes sollen Konzentrationszonen für die Errichtung von Windenergieanlagen geschaffen werden.Die Planungen zum Kindergarten Bettingen können weiter geführt werden. Der Bebauungsplan wurde gebilligt. Der Bebauungsplan "Industriegebiet Süd" wurde erneut beraten. Das Gewerbegebiet soll auf den südlichen Bereich (Firma Pilkington Bauglasindustrie) begrenzt werden. Mit zwei Gegenstimmen wurde der Erweiterung des Gewerbegebietes "Hoher Staden" zugestimmt.

Breiten Raum nahm in der Sitzung, unter Leitung von Bürgermeister Armin Emanuel, das Thema Gemeindeentwicklungskonzept (Geko) ein. Mitarbeiterinnen des Planungsbüros Argus Concept stellten Pläne und Ziele vor. Schmelz habe eine hohe Wohnqualität, aber in den einzelnen Ortskernen bestehe erheblicher Sanierungsbedarf. Die Neugestaltung der Ortsmitte Bettingen sei ein erster Schritt. Das Rad- und Wandernetz sei gut ausgebaut, in Bezug auf Schule und Kindergärten sei die Gemeinde auf dem richtigen Weg. Die Versorgung der Bevölkerung sei in Schmelz sicher gestellt, in den Ortsteilen bestehe noch Handlungsbedarf.