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Rudi Ewen beendet Arbeit im Rathaus

Rudi Ewen beendet Arbeit im Rathaus

Schmelz. Nach fast 50 Jahren beendete der Geschäftsleitende Beamte der Gemeinde Schmelz, Gemeindeoberamtsrat Rudi Ewen, seine Tätigkeit im Schmelzer Rathaus. Er ist seit 1. April im Ruhestand. Ewen wurde am 18. April 1949 in Hüttersdorf geboren. Am 1. April 1964 begann er als Verwaltungslehrling beim Amt Schmelz

Schmelz. Nach fast 50 Jahren beendete der Geschäftsleitende Beamte der Gemeinde Schmelz, Gemeindeoberamtsrat Rudi Ewen, seine Tätigkeit im Schmelzer Rathaus. Er ist seit 1. April im Ruhestand. Ewen wurde am 18. April 1949 in Hüttersdorf geboren. Am 1. April 1964 begann er als Verwaltungslehrling beim Amt Schmelz. In der Feierstunde betonte Bürgermeister Armin Emanuel, dass eine Person verabschiedet werde, die 49 Jahre bei der Gemeinde Schmelz und davon fast 30 Jahre als Leiter des Hauptamtes tätig war. Rudi Ewen habe in seiner Dienstzeit und insbesondere als Hauptamtsleiter bei der Gemeinde sehr vieles bewirkt. Sein besonderes Interesse galt dem Gemeindewasserwerk, dem er seit 1974 vorstand. In dieser Zeit wurden die Wasserhochbehälter auf der Warthe und auf dem Gischberg neu gebaut beziehungsweise saniert. Maßgeblich war er an der Einrichtung einer Fernwirkanlage beteiligt und er hat vorausschauend die Sanierung des Wasserwerkes begleitet. Als Betriebsleiter des Heidebades hat er sich auch dort um die Sanierung des Bades gekümmert. Seit 1991 war Rudi Ewen die Anlaufstelle der Gemeinde für die Gewerbetreibenden. Auch die Ausweisung der Gewerbegebiete in der Gemeinde fiel in seinen Zuständigkeitsbereich.

Er selbst, so Emanuel, habe Rudi Ewen im Laufe der Zusammenarbeit als loyalen und klugen Berater erlebt. Auf der Grundlage einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit habe man Ideen entwickelt, Maßnahmen geplant und umgesetzt. Hier seien zu nennen: die Marktplatzrandbebauung, die Rathaussanierung und -erweiterung, die Ortskernsanierung, die Ansiedlung des Seniorenwohnparks Stefana, die Anbindung Süd sowie der Neubau des Baubetriebshofes. Sein Schlussprojekt war die Anlegung des Premiumweges "Bach- und Burrenpfad". red/kü

Foto: Altmaier