| 21:17 Uhr

Schmelz investierte in die Erhaltung der Infrastruktur
Primshalle und Kulturhaus energetisch saniert

Die Primshalle in Schmelz wurde im Sommer des vergangenen Jahres (unser Archivbild) energetisch saniert.
Die Primshalle in Schmelz wurde im Sommer des vergangenen Jahres (unser Archivbild) energetisch saniert. FOTO: Anna Paulus / anna paulus
Schmelz. Jahresrückblick der Städte und Gemeinden in der Saarbrücker Zeitung, heute: Schmelz Von Astrid Dörr

Im Investitionsbereich lag das Augenmerk im Jahr 2017 in Schmelz auf der Erhaltung der Infrastruktur. Die Gemeinde hat die vom Land und Bund aufgelegten Zuschussprogramme genutzt und Investitionen in einem Umfang von 3,675 Millionen Euro getätigt.



Mit einem Bundeszuschuss von 90 Prozent hat die Gemeinde die energetische Sanierung der Primshalle und des Kulturhauses in Angriff genommen. Die energetische Sanierung der Primshalle erstreckt sich über drei Jahre in drei Bauabschnitten. In den Sommerferien erfolgten die Arbeiten am tieferliegenden, sich um den Hallenkörper befindlichen Gebäudeteil, der die Umkleideräume sowie das Foyer umfasst. Das Foyer, die Küche sowie das Getränkelager wurden mit neuen, isolierverglasten Fenstern ausgestattet. Von außen wurde das Gebäude durch ein Wärmedämmsystem gedämmt. Am Haupteingang wurde ein barrierefreier Zugang geschaffen.

Bei der energetischen Sanierung des Kulturhauses in Hüttersdorf wurde das Dach vom Vorderhaus und vom Saal erneuert und gedämmt. Dazu musste die Decke im Saal komplett abgetragen werden und wurde durch eine neue Akustikdecke ersetzt. Die Elektroinstallation wurde erneuert und eine neue Beleuchtung eingebaut. Die alte Holztür zum Treppenhaus ins Erdgeschoss wurde im Stil der Saaleingangstür erneuert. Die Saalwände wurden ausgebessert und neu gestrichen, wobei einige farbliche Akzente gesetzt wurden. Zuletzt wurde der Holzboden abgeschliffen und neu versiegelt.

Aus dem Straßenförderprogramm des Ministeriums für Inneres und Sport hat die Gemeinde Sondermittel in Höhe von 426 117 Euro erhalten. Mit dem im Haushalt bereitgestellten Unterhaltungsmitteln standen der Gemeinde insgesamt 731 000 Euro zur Verfügung.

Damit konnten Straßen und Feldwege mit großen und flächigen Schadstellen saniert werden. Der Maßnahmenkatalog umfasste rund 80 Einzelmaßnahmen auf alle Ortsteile verteilt. Der Schwerpunkt lag in Schmelz und Hüttersdorf.



Mit Zuschüssen aus Mitteln des Landes und des Bundes konnte die Maßnahme zur „Sanierung der alten Schule zur Schaffung eines multifunktionalen Dorfgemeinschaftshauses“ in Angriff genommen werden, die in drei Bauabschnitten gegliedert ist. Dabei wurden im ersten Bauabschnitt die Dämmung der Außenhaut mit einem Wärmedämmverbundsystem sowie der Einbau neuer, isolierverglaster Fenster im gesamten Gebäude durchgeführt.

In den Sommerferien wurde im Gemeindebezirk Limbach der Eingangsbereich der Talbachgrundschule nach dem Abriss der aus dem Jahre 1968 stammenden Pausenganganlage neu gestaltet. Die beiden Eingänge wurden barrierefrei an den Schulhof angebunden.

In Erweiterung des bestehenden Baugebietes „Enkeltrieschen“ erschließt die Gemeinde 18 neue Baustellen. Im Oktober fand der erste Spatenstich für die Erschließungsmaßnahme statt. Damit kann die Gemeinde der starken Nachfrage der Bevölkerung nach Baustellen nachkommen.

Auch in das Heidebad wurde investiert. Der Spielplatz wurde um einen Sandkasten mit Sonnensegel erweitert. Das Bistro, das Umfeld des Schwimmerbeckens und der Sprungturm erhielten einen neuen Anstrich.

Die Maßnahme zur Durchgängig-Machung des Talbaches wurde im Bereich des Straßendurchlasses an der Einmündung Limbacher Straße/L 133 fortgeführt. Mit der Zuwendung des Landes in Höhe von rund 54 000 Euro konnte die Maßnahme noch Ende des Jahres begonnen werden.

Durch den Landesbetrieb für Straßenwesen wurde die Fahrbahn in der Trierer und Saarbrücker Straße vom Kreisel bis Einmündung Birrbachstraße saniert. Dazu musste die viel befahrene Straße fünf Tage gesperrt werden. Im Zuge der Maßnahme wurde auch der Bahnübergang saniert. Der alte Plattenbelag wurde durch einen geräuscharmen Belag ersetzt.

Die Genehmigung für den Neubau des Primstal-Radweges Dr. Hanspeter Georgi entlang der Landstraße I. Ordnung 145 im Abschnitt Limbach bis Ortseingang Schattertriesch ist am 1. Dezember bei der Gemeinde eingegangen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass der Radweg durch den Landesbetrieb für Straßenbau gebaut werden kann, heißt es von Seiten der Gemeinde.