| 19:15 Uhr

Positive Bilanz des Bohnentalprojektes

 Zahlreiche Besucher aus den Dörfern des Bohnentals besuchten den gemeinsamen Neujahrsempfang in Dorf im Bohnental, wo sowohl zurück als auch in die Zukunft geblickt wurde. Foto: A. Kuphal
Zahlreiche Besucher aus den Dörfern des Bohnentals besuchten den gemeinsamen Neujahrsempfang in Dorf im Bohnental, wo sowohl zurück als auch in die Zukunft geblickt wurde. Foto: A. Kuphal FOTO: A. Kuphal
Dorf im Bohnental. Die Bürgermeister Armin Emanuel (Schmelz) und Hermann Josef Schmidt (Tholey) lobten das Projekt und kündigten die Errichtung von fünf seniorengerechten Ruhebänken in den Bohnentaldörfern an. red

Das Bohnental ist in den vergangenen Jahren zusammengerückt und das Bohnentalprojekt zu einem echten Erfolgsmodell geworden. Darin waren sich die beiden Bürgermeister Armin Emanuel (SPD ) aus Schmelz sowie Hermann Josef Schmidt (CDU ) aus Tholey während ihres gemeinsamen Bohnentaler Neujahrsempfang einig. Auch die Ortsvorsteher hatten dazu geladen.


Alois Johann stellte den Gästen die sechste Auflage der Bohnentaler Heimathefte vor, die der Historische Verein Bohnental herausgegeben hat. Leser sollen damit einen Einblick in die Bohnentaler Heimatgeschichte erhalten. Schmidt kündigte seniorengerechte Ruhebänke an: An fünf Stellen in allen Bohnentaldörfern sollen sie aufgestellt werden. 4000 Euro stelle die Agentur ländlicher Raum des Umweltministeriums bereit.



Hintergrund: Das Saar-Umweltministerium hatte 2004 mit Blick auf sich verändernde Gesellschaftsstrukturen das Bohnental 2004 zu einem interkommunalen Modellprojekt gemacht, um die fünf Orte als eine Einheit auf die Zukunft vorzubereiten. Lindscheid, Neipel, Überroth-Niederhofen und Scheuern in der Gemeinde Tholey sowie Dorf im Bohnental in der Gemeinde Schmelz nehmen daran teil. Zahlreiche Projekte seien nach Verwaltungsangaben mit Bürgereinsatz umgesetzt worden. Dazu zählen unter anderem Schutzhütten sowie der Bohnentalwanderweg, der Bohnentaler Dorfladen und die Wanderoase in Scheuern. Infrastruktur und gemeinschaftliches Miteinander sollen gefördert werden. Einkaufsdienste, Behördenfahrten, Pflege rund ums Haus und kleinere Reparaturen seien Beispiele dafür.