1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Schmelz

Oliver Walbach hat in einem Buch sein Über-Lebensrezept vorgestellt

Kostenpflichtiger Inhalt: Buchautor Oliver Walbach : Er hat in jeder Beziehung sein Glück gefunden

Oliver Walbach hat mit „Stark in Dir“ ein Buch geschrieben, mit dem er Menschen Hoffnung geben will. Mit seiner Geschichte will er aufzeigen, dass es sich immer, in jeder Situation lohnt, nicht aufzugeben und an „Wunder“ zu glauben.

Er hatte nie die Absicht, ein Buch über seine Genesung zu schreiben. Als er aber immer mehr damit konfrontiert wird, wie Menschen, die schwer erkranken, nach Hoffnung suchen, dachte er darüber nach, wie er helfen könnte.

Oliver Walbach, 48 Jahre alt, erfolgreicher Versicherungsverkäufer, wurde schwer krank. Kurz vor seinem 40. Geburtstag. Die Diagnose niederschmetternd: Krebs. Seine Antwort: „Sterben ist keine Option“. Der Arzt sei damals sprachlos gewesen, erzählt Walbach, „mit meiner Reaktion hatte der Arzt wohl nicht gerechnet“. Das war 2011. Im Juli wurde er operiert. Tumor in der Niere und Leber. Was dann folgte, kaum vorstellbar. Seine Ehe scheiterte, beruflich war er am Ende (von 1997 bis 2007 Versicherungsmakler, danach als Key Account in der Stahlbranche) und auch sonst ohne Perspektive.

Aber mit festem Willen, gesund und glücklich zu werden, beginnt er sein Leben zu reflektieren. Familie, Beruf, Umfeld, Ernährung werden unter die Lupe genommen. Schweinefleisch isst er schon lange keins, auch schon vor seiner Erkrankung nicht. „Das schlimmste Jahr war 2012“, erinnert er sich ungern. Krank und allein sei er gewesen, ohne Perspektive und Unterstützung. „Aber ich habe nicht aufgegeben, wollte gesund und glücklich werden.“ Mit dem festen Glauben gelingt es ihm. Und sein Buch „Stark in Dir“ spiegelt seine Haltung wider, mit der er es tatsächlich geschafft hat.

„Glaube hilft uns zu überleben, Zuversicht lässt uns handeln. Um wieder gesund zu werden, ist es nötig, etwas zu verändern, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten“, steht auf der Rückseite seines Buches.  „Haben Sie schon immer an Gott geglaubt?“, frage ich ich ihn. Walbach: „Ich bin christlich geprägt. Mein Großonkel ist Theologieprofessor in Tübingen, mein Cousin Priester in Merchweiler.“ Wichtig sei für ihn die Trennung zwischen Glaube und Religion. Vor Jahren sei er aus der Kirche ausgetreten, „weil ich mit der Kirchenpolitik nicht einverstanden bin“, begründet er seine Entscheidung.

Walbach ist mit seiner Reflektion des Lebens so erfolgreich gewesen, dass er tatsächlich gesund wurde. Heute ist er glücklich, verheiratet, hat eine kleine Tochter, ist beruflich zufrieden, „Ich habe in jeder Beziehung mein Glück gefunden.“ Und was rät er Menschen, die vielleicht keine Familie haben? „Man muss überzeugt sein, daran glauben, dann schafft man Dinge auch ganz alleine.“

Seit 2014 ist Walbach komplett gesund („2013 war der Tumor noch da“), er schlug neue Wege ein. Seither geht es ihm so gut wie nie zuvor. Beeindruckend seine Aussage: „Man tut alles dafür, um gesund zu werden, aber man soll sich fragen, was hat man gemacht, damit man krank wird?“

Titel des Buches: Stark in Dir, 168 Seiten, ISBN 978-3-982118208 Schreibservice Walbach.  Außerdem ist gerade zum Buch ein Hörbuch (auf Stick) erschienen.

www.schreibservice-walbach.de