| 21:33 Uhr

Öffenltichkeit
Öffentlich ist nicht immer öffentlich

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Armin Emanuel hat sich der Ratssitzung zu recht vor das Personal gestellt und seine Fürsorgepflicht hervorgehoben. Das hat er ausführlich und nachvollziehbar getan. Auch der Hinweis, dass jeder, wie das Sprichwort sagt, im wahrsten Sinne des Wortes vor seiner eigene Tür kehren soll, sei erlaubt. Von Monika Kühn

Doch in diesem Zusammenhang die Namen zweier Ratsmitglieder zu nennen und ihnen vorzuhalten, dass sie sich erst einmal bei sich Zuhause umsehen sollten, damit hat er übers Ziel geschossen. Ich weiß zwar nicht, ob seine Behauptungen stimmen, aber so etwas gehört nicht in eine öffentliche Sitzung. Auch gehört es sich meiner Meinung nach nicht, zu drohen, entsprechende Bilder zu zeigen. Das macht man unter vier beziehungsweise unter sechs Augen.