Nadine Schön holt Spitzenergebnis im Wahlkreis 298

Nadine Schön holt Spitzenergebnis im Wahlkreis 298

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nadine Schön bleibt in Berlin. Sie hat mit einem riesigen Vorsprung ihr Direktmandat verteidigt.

Sie siegte im Wahlkreis 298 (St. Wendel mit Lebach und Schmelz) mit einem Vorsprung von 15 997 Stimmen vor SPD-Kandidat Christian Petry.

Die 30-jährige Juristin hat ihr Spitzenergebnis von 2009 noch getoppt. Damals erhielt sie 12 817 Stimmen mehr als ihr SPD-Gegenkandidat Rainer Tabillion. Bei der Wahl am Sonntag baute sie diesen Vorsprung auf 15 997 Stimmen aus. Für Nadine Schön stimmten 60 862 Wahlberechtigte, das sind 45,4 Prozent der Wähler. Damit holte sie 5,3 Prozentpunkte mehr Erststimmen als 2009. Für den SPD-Bewerber Christian Petry votierten 44 865 Wähler. Das entspricht 33,5 Prozent. Gegenüber der Wahl 2009 erhielt die SPD 2,6 Prozentpunkte mehr Erststimmen.

Große Verlierer sind die Direktkandidaten der Linken mit minus 8,9 Prozentpunkten und der FDP mit minus 5,2 Prozentpunkten. Insgesamt traten im Wahlkreis neun Direktbewerber an. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,1 Prozent (minus 1,2 Punkte).

Nadine Schön konnte in 14 der 16 Kommunen des Wahlkreises die Mehrheit der Wähler für sich gewinnen. Lediglich in Ottweiler und Schiffweiler hatte Christian Petry die Nase vorn. Das beste Ergebnis erzielte die Christdemokratin in ihrem Heimatort Tholey mit 59,8 Prozent. "Ich bin total überwältigt. Das ist ein Riesenvertrauensbeweis", kommentierte Schön ihren Erfolg.