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Gelungener Beitrag zum Integrationsprojekt
Mit gutem Beispiel vorangehen

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Dass die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft das Projekt nicht als Pflicht ansehen, sieht man daran, dass sie sich nach der Schule regelmäßig getroffen haben. Alle zwei Wochen hatten sie Gelegenheit, sich kennenzulernen, über schwierige Themen zu reden, ihre Interviews, Fotos und Videos zum Thema Menschenrechte, Religion, Kultur- und Integrationsfragen vorzubereiten und zu produzieren. Es hat ihnen Spaß gemacht, auch wenn es keine Noten gab. Sie haben viel Zeit in ihrer Freizeit in dieses Projekt investiert. Und auch nach Abschluss des Projekts geben sie nicht auf, im Gegenteil, sie geben ihr Wissen an andere an ihrer Schule und nicht nur dort weiter. Und das ist aller Ehren wert. Sie lernen den verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien, sie knüpfen Freundschaften, sie lernen die deutsche Sprache. Von Astrid Dörr

Der erste Schritt ist gemacht, sie haben es geschafft, ihre Berührungsängste abzubauen und haben ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt, unabhängig ihrer Herkunft. Mit ihrer Arbeit haben sie einen Beitrag für ein gutes Miteinander geleistet. Der Vertrauenslehrer, die Schulleiterin und nicht zuletzt die Projektleiterin zollen ihnen Respekt dafür.


Wenn es den Jugendlichen gelingt, durch diese Förderung an einer gelungenen Integration mitzuwirken, dann tragen sie dazu bei, dass unsere Gesellschaft weltoffener und toleranter wird. Die Schule ist hoffentlich nur der Anfang.