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Kegeln: Hüttersdorf kämpft um den Aufstieg, Lebach gegen den Abstieg

Hüttersdorf. Die Kegler des KSC Hüttersdorf haben alle Trümpfe in der Hand, um die direkte Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Als Tabellen-Erster der regulären Saison startet der Zweitligist an diesem Samstag um 12 Uhr beim KSC Kerpen mit dem maximal möglichen Bonus von vier Zählern in die Aufstiegsrunde. Philipp Semmler

Da die KF Oberthal II als Tabellen-Zweite der Runde gar nicht aufstiegsberechtigt sind, hat Hüttersdorf zwei Zähler Vorsprung auf Eifelland Gilzem und drei Punkte auf den KSC Kerpen. "Der Aufstieg ist unser klares Ziel. Ich bin auch optimistisch, dass er uns gelingt", sagt KSC-Kegler Patrick Haan. Haan plagte sich zuletzt mit einer Lungenentzündung herum, ist zum Play-Off-Start aber einsatzbereit. Nach dem Auftakt in Kerpen, geht es in der Aufstiegsrunde am 18. und 19. April weiter - dann in Gilzem und Oberthal. Am letzten Spieltag am 25. April hat Hüttersdorf Heimrecht.

Während Hüttersdorf um den Aufstieg kämpft, muss Lokalrivale KSC Lebach in der Abstiegsrunde um den Ligaverbleib zittern. Die beginnt für den KSC morgen um 12 Uhr bei Meteor Mittelhessen. Lebach geht als Siebter der regulären Saison mit einem Vier-Punkte-Bonus in die Abstiegsrunde. Vor dem Start plagen den KSC aber Personalsorgen: Kim Hoffmann und Christophe John fehlen aus privaten Gründen, der Einsatz von Jürgen Steffen ist fraglich. Er zog sich vor einigen Wochen einen Bandscheibenvorfall zu. "Wenn Jürgen auch ausfällt, wird es in Hessen ganz schwer für uns. Dann kann unser Ziel dort nur lauten, nicht Letzter zu werden", weiß Lebachs Vorsitzender Ernst Reuter .

Offen ist weiterhin, wo der KSC in der kommenden Runde seine Heimspiele austrägt. Die Theelstädter müssen ihre Stammbahn im Sportzentrum Lebach verlassen (wir berichteten). "Eine Lösung gestaltet sich sehr schwierig. Zumal es auch bei unseren Spielern unterschiedliche Auffassungen gibt, wie es weitergehen soll", weiß Reuter.