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Jubiläum der Marienkapelle auf dem Renges: Infotafel

Auf dem Renges : Zum Jubiläum der Marienkapelle gab es eine Infotafel

Vor 70 Jahren wurde die Kapelle gebaut.

(red) Der Renges und die Marienkapelle sind ein beliebter Ort in der Gemeinde Schmelz. Ein Ort der Erholung und des Gebets.

Anlässlich ihres Jubiläums hat die Marienkapelle eine Infotafel erhalten. Auf dieser sind die historischen Beweggründe beschrieben, die vor 70 Jahren zum Bau der Kapelle geführt haben. Finanziert wird die Infotafel im Rahmen der Ortsverschönerung vom Schmelzer Ortsrat.

Die Erstellung geht auf eine Initiative der Barbara Bruderschaft St. Stephan Schmelz-Bettingen zurück, die sich schon jahrelang für die Pflege der Kapelle und des Umfeldes einsetzt. Zur inhaltlichen Gestaltung stand der Historische Verein Schmelz zur Seite; die Realisierung der Infotafel erfolgte durch den Archäologie Büro & Verlag Glansdorp.

Unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen überreichte der Schmelzer Ortsvorsteher Thomas Lamberti sie der Pfarrei, vertreten durch Pfarrer Thomas Damke und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Birgit Reichert-Alt, unter Anwesenheit einer Delegation der Barbara Bruderschaft.

Der Bau der Marienkapelle geht auf ein Gelöbnis der Pfarrei an die Gottesmutter zurück. Der damalige Pfarrer Rudolf Oster und die Pfarrei St. Stephanus Schmelz-Bettingen versprachen der „Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt“ eine Kapelle zu errichten, wenn der Krieg ohne größere Zerstörungen an der Pfarrei und dem Ort vorübergehe. Unter großer Teilnahme der Bevölkerung und der örtlichen Unternehmen wurde das Versprechen in den Jahren 1949/50 eingelöst, so dass die Marienkapelle am 21. Mai 1950 eingeweiht werden konnte.