Hörbare Begeisterung im Publikum

Hörbare Begeisterung im Publikum

Bürgermeister Frank John fasste sich kurz bei der Begrüßung, überließ dem Musikverein Limbach auf der Bühne das Terrain: Der begeisterte sein Publikum mit einer Mischung aus Moderne und Klassikern bis hin zum Radetzky-Marsch.

Fast 800 Gäste sorgten am Sonntag in der Limbacher Dorfhalle dafür, dass das Neujahrskonzert 2015 der Gemeinde Kirkel erneut ein beeindruckender Erfolg wurde. An dem hatte natürlich vor allem das Hauptorchester des Musikvereins Limbach seinen Anteil - mit einem Programm zwischen Moderne und Neujahrs-Tradition. Unter der Leitung von Claudia Wälder-Jene gab es von aktueller symphonischer Blasmusik, so mit "The Bandwagon" aus der Feder von Philip Sparke, über Populäres mit Melodien aus "Lord of the Dance" bis hin zum traditionellen Radetzky-Marsch vieles und noch mehr zu hören.

Angenehm kurz fasste sich Kirkels Bürgermeister Frank John in seiner Begrüßung, nachdem er fast alle Gäste per Handschlag am Eingang der Dorfhalle begrüßt hatte. "Ich wünsche Ihnen für das neue Jahr die drei G: Gesundheit, Glück und Gelassenheit." Sprachs und überließ Claudia Wälder-Jene und dem Orchester dann entgültig die Bühne, nachdem der Musikverein Limbach zuvor schon mit Pomp & Circumstance musikalisch für einen kraftvollen Auftakt gesorgt hatte.

Zu jedem Werk des Abends fand Wälder-Jene ein paar einleitende Wort und ließ so niemanden alleine am "Yanktze River", bei der "Petersburger Schlittenfahrt" oder in Bernsteins "West Side Story". Und das Publikum reagierte mit hörbarer Begeisterung auf das, was das Hauptorchester des Musikvereins Limbach da zu bieten hatte.

Der erste Vorsitzende der Vereins, Christian Fried, zeigte sich schon vor dem ersten Ton mit einigem Selbstbewusstsein wenig überrascht von der außerordentlich guten Resonanz auf das Neujahrskonzert. "Nach dem Erfolg der vergangenen beiden Jahre haben wir schon mit einem solchen Zuspruch gerechnet." Es sei ein tolles Gefühl für einen kulturtreibenden Verein wie den Musikverein Limbach , dass ein Angebot so von der Bevölkerung angenommen werde. "Das Publikum ist bunt gemischt, es sind auch jüngere Leute mit dabei. Das finde ich ganz toll, ist das doch auch eine Bestätigung für die Arbeit unserer Musiker und unserer Funktionsträger. Das nimmt man mit Dankbarkeit auf." Fried machte in diesem Zusammenhang auch klar, dass der Musikverein den recht abrupten Wechsel am Taktstock im vergangenen Jahr (wir berichteten) gut verkraftet habe.

Zum Programm des Neujahrskonzert selbst sagte Fried, dass man hier natürlich dem Anlass Rechnung trage und auch Klassiker wie Strauß im Programm habe, "auch wenn das nicht unbedingt üblich ist für unsere eigentliche musikalische Ausrichtung. Ein Neujahrskonzert ist aber eben immer eine eigenständige Geschichte."

Stichwort "Geschichte": Die werde für den Verein im Jahr 2015 mit den Feierlichkeiten zum 45-jährigen Bestehen um ein weiteres Kapitel fortgeschrieben. Fried: "Vom 17. bis zum 19. Juli werden wir über ein komplettes Wochenende hinweg dieses Jubiläum feiern."

Geplant seien eine Konzertveranstaltung am Freitag, einem Festkommers am Samstag mit Gästen aus dem befreundeten Ollerton und ein buntes Programm am Sonntag, "mit dem wir die Familien im Ort ansprechen wollen".