„Haben einen guten Griff gemacht“

„Haben einen guten Griff gemacht“

Beim FC Palatia Limbach macht der neue Trainer Thomas Mootz bisher prima Arbeit. Das Team setzt auf junge Spieler, ist Spitzenreiter der Landesliga. Gleich zum Auftakt nach der Winterpause stehen richtungsweisende Spiele an.

Die Fußballer des Landesligisten FC Palatia Limbach können auf eine sehr gute Vorrunde zurückblicken. Die Mannschaft von Trainer Thomas Mootz führt zur Winterpause mit 37 Punkten die Tabelle an. Ärgster Verfolger ist die SVG Bebelsheim-Wittersheim mit 33 Zählern. Zu Hause kam der Ligaprimus bislang zu acht Siegen und ging lediglich beim 2:3 gegen die SpVgg. Einöd-Ingweiler leer aus. Auswärts gab es vier Siege, ein Unentschieden (2:2 beim SV Schwarzenbach) sowie zwei Niederlagen (0:2 beim SV Rohrbach, 0:3 beim FSV Jägersburg II).

"Mit dem bisherigen Abschneiden sind wir natürlich zufrieden", freut sich Heinz Bähr, stellvertretender Spielausschuss-Vorsitzender der Palatia. Er lobt: "Mit unserem neuen Trainer Thomas Mootz haben wir einen guten Griff gemacht. Man merkt deutlich, dass zwischen Trainer und Mannschaft die Chemie stimmt und auch allgemein die Kameradschaft sehr gut ist. Außerdem stimmt das Gleichgewicht zwischen erfahrenen und jungen Spielern", sagt Bähr.

Mootz kann sich auf ein funktionierendes Helferteam verlassen. So war er zuletzt aus beruflichen Gründen mehrere Tage in der Türkei und wurde dabei vom Trainer der zweiten Mannschaft, Peter Lenz, gut vertreten.

In der Winterpause kehrte mit Tim Mohr ein Mittelfeldspieler vom Saarlandligisten FV Lebach nach Limbach zurück. Der 21-Jährige hatte zuvor beim FC Hertha Wiesbach sogar einen Einsatz in der Oberliga. "Tim kann nun wieder zusammen mit vielen früheren Kameraden aus gemeinsamen Jugendzeiten spielen", berichtet Bähr.

Abgänge sind Timo Lugenbiehl (zum TuS Wattweiler) und Tim Becker (TuS Jägersfreude), beide waren keine Stammspieler.

Mit Dominik Klaus (Bänderverletzung im Fuß), Luckas Wemmert (Rippenbruch ), Patrick Huber (Netzhaut-Probleme) sowie Sven Ulrich (Kreuzbandriss) sind vier Spieler ins Training zurückgekehrt und heizen den Konkurrenzkampf weiter an. "Zudem stehen uns, wenn einmal Not am Mann sein sollte, gleich mehrere A-Jugendspieler zur Verfügung. Diese wollen wir langsam an den Aktiven-Bereich heranführen. Im Sommer werden dann weitere Talente aus dem Jugendbereich zu den Aktiven hinzustoßen", verweist Bähr auf die Vereinsphilosophie, selbst Spieler auszubilden.

Nach zwei Abstiegen in Folge (von der Saarland- über die Verbands- in die Landesliga) herrscht also in Limbach wieder Aufbruchstimmung. Heinz Bähr warnt aber: "Natürlich wollen wir jetzt auch so lange wie möglich vorne bleiben. Allerdings wissen wir ganz genau, dass uns noch eine schwere Rückrunde bevorsteht. Mit dem Derby am 1. März bei der ASV Kleinottweiler und dem Spitzenspiel in Bebelsheim warten gleich zwei richtungsweisende Partien auf uns."

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