Grünschnittreste verschmutzen Vorgärten in Schmelz

Grünschnittreste verschmutzen Vorgärten in Schmelz

Vermehrt fanden Anwohner der Durchgangsstraßen in den letzten Monaten Grünschnittreste in ihren Vorgärten. Nach Hinweisen durch Leser forschte die SZ nach der Ursache und deren Lösung.

In den vergangenen Monaten haben sich Anwohner der Durchgangsstraßen in Schmelz und Hüttersdorf im Rathaus und bei der Saarbrücker Zeitung über Anhäufungen von Grünschnittresten in ihren Vorgärten und auf den Gehwegen und Rinnen vor ihren Häusern beschwert. Ein Bürger aus dem oberen Bereich der Saarbrücker Straße in Schmelz berichtete der SZ-Redaktion, dass fast alle Lieferfahrzeuge der Bauern mit Getreide, Gras und Mais für die Biogasanlage in Lebach an seinem Haus vorbei fahren und dabei Teile der Ladung verlieren. Er behauptet, dass die nicht abgedeckten Ladeflächen der Anhänger Ursache für die Verschmutzungen vor seinem Haus seien.

Nico Rosar, für den Ankauf und den Transport der Energie-Rohstoffe sowie des Holzes bei Ökostrom Saar in Merzig zuständig, erklärt auf Anfrage: "Nicht die Bauern transportierten das Material, sondern ein von unserem Unternehmen beauftragter Maschinenring sowie zwei Lohnunternehmen. Er selbst überprüfe in regelmäßigen Abständen die Fahrtstrecken der Zulieferer und beauftrage bei Verschmutzungen an den Straßen Renigungsfirmen mit Kehrmaschinen. Er weist darauf hin, dass Grünschnittreste überwiegend bei den Rückfahrten von den Ladeflächen der Anhänger heruntergeweht werden. Er werde zukünftig die von Ökostrom Saar beauftragten Fuhrunternehmen bei Transporten noch strenger überwachen. Schließlich sei transparentes Arbeiten oberstes Gebot des Unternehmens.

Den Tipp für den Artikel bekamen wir von einem Leser-Reporter aus Schmelz. Wenn auch Sie Interessantes zu erzählen haben, hinterlassen Sie doch bitte eine Sprachnachricht unter Tel. (06 81) 5 95 98 00, mailen Sie an leser-reporter@sol.de oder nutzen Sie das Formular.

saarbruecker-zeitung.de/

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