Tierschützer ärgern sich Große Sauerei in der Futterspendenbox in Schmelz

Schmelz · Essensreste, leere Flaschen, zusammengeknüllte Kassenzettel – und neuerdings auch benutzte Einweghandschuhe und Desinfektionstücher: All’ das finden Ehrenamtliche nicht etwa in einem Mülleimer, sondern in ihrer Futterspendenbox.

 Einfach eklig: Immer wieder werfen Unbekannte Müll und Essensreste in die Futterspendenbox, berichten die Tierschützer.

Einfach eklig: Immer wieder werfen Unbekannte Müll und Essensreste in die Futterspendenbox, berichten die Tierschützer.

Foto: Joshua Schwinn

Rudi Schmitt ist Mitglied der Tierfreunde Schaumberg und leert alle zehn bis 14 Tage die Futterspendenbox, die im Kaufland Schmelz aufgestellt ist. Als Schmitt kürzlich die Futterspendenbox im Eingangsbereich des Supermarktes öffnet, traut er seinen Augen nicht: „Außer dem üblichen Abfall lagen jetzt auch noch benutzte und vielleicht infizierte Schutzhandschuhe und Desinfektionstücher auf und zwischen den Futterspenden. Das grenzt an Körperverletzung.“ Die Hygieneartikel verringern auf diese Weise keineswegs die Ansteckungsgefahr – im Gegenteil.