Gelungene Eierschmier-Premiere an Bettinger Mühle

Gelungene Eierschmier-Premiere an Bettinger Mühle

Das hat die Bettinger Mühle in all ihren Jahren auch noch nicht erlebt: Scharen von Menschen pilgerten wegen selbst gemachter Eierschmier zu ihr. Rundum zufrieden konnten somit die Initiatoren dieser gelungenen Premiere sein.

Alle Hände voll zu tun hatten die fleißigen Helfer des Fördervereins Fußballjugend Schmelz gestern um die Mittagszeit bei der Premiere des Eierschmieressens an der Bettinger Mühle. "Das ist schon die siebte Ladung, die wir in der Pfanne haben", sagte Reinhard Kuhn, der mit einem großen Löffel dafür sorgte, dass die Eiermasse nicht anbrannte. Verführerisch duftete seine Eierschmier, hergestellt aus Eiern, Milch, Mehl, Gewürzen und einem Spritzer "Magie". Immer wieder bildeten sich lange Schlangen hungriger Besucher.

"Siebenmal Eierschmier", orderte Josef Johannes aus Wiesbach bei Anja Schwarz. Die gab die Bestellung sofort ans Küchenpersonal weiter, das Hand-in-Hand-Arbeiten klappte wie am Schnürchen. "Wir arbeiten in zwei Schichten mit jeweils zehn Leuten, ebenso viele sind an den Getränkeständen", erklärte sie. Es klang, als hätten die Helfer schon jahrelange Erfahrungen gesammelt, doch absolvierten sie zusammen mit der FSG Limbach-Schmelz, dem Mühlenverein und dem Jugendorchester Schmelz die Premiere des Eierschmieressens an der Bettinger Mühle. Und die Besucher ließen sich nicht lange bitten, kamen gleich scharenweise zur historischen Mühle.

"Ich habe schon gehofft, dass wir auf großen Zuspruch stoßen", sagte Peter Schwarz, Initiator des Eierschmieressens. In der Nacht war er mit der B-Jugend aus Spanien zurückgekommen, und stand schon wieder parat um unzählige Brote zu schmieren. "Man muss sich halt immer was einfallen lassen, um der Jugend im Verein trotz leerer Kassen etwas zu bieten", sagte er. Als gebürtiger Oberlimberger kennt er das Kässchmieressen als Publikumsmagnet. "Und wir haben hier noch die Mühle mit ihrem Flair dazu".