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Historischer Verein Schmelz
Feldpost-Briefe erzählen ein Soldaten-Schicksal

Schmelz. Der Historische Verein Schmelz führt erstmals in seinem knapp 30-jährigen Bestehen eine Autorenlesung durch. Autor ist der aus dem saarländischen Bildstock stammende Dipl.-Ing. Josef Schmitt. Er hat die fast 700 Feldpostbriefe seines Vaters aus dem 2. Weltkrieg in einem Buch mit dem Titel „Bin noch am Leben – Feldpost des Gefreiten Joseph Schmitt von der Ostfront 1941 bis 1945“ auszugsweise veröffentlicht. red

Zusätzlich hat er Örtlichkeiten des Russlandfeldzuges beziehungsweise Örtlichkeiten die sein Vater beschrieben hat, besucht und in einem gesonderten Bildband dokumentiert.


Josef Schmitt hat bereits mehrere Lesungen sowohl bundes- als auch landesweit durchgeführt und ist dabei auf starkes Interesse gestoßen.

Am Mittwoch, 8. August, liest er erstmals in Schmelz, der Heimat seiner Vorfahren, um 19 Uhr im Gasthaus Gerstner/Gross in Schmelz-Außen aus den Erinnerungen seines Vaters. Die Eltern des Gefreiten Schmitt stammen väterlicherseits aus Bettingen „Schmitten-Ecken“ und mütterlicherseits aus Außen.



Josef Schmitt „Bin noch am Leben“ - Feldpost des Gefreiten Joseph Schmitt von der Ostfront 1941 bis 1945; (Selbstverlag 2016); 206 Seiten mit Fotos, Karten und Zeichnungen. Das Buch kann an diesem Abend zum Preis von 25 Euro beim Autor erworben werden.