Die Hilfspolizistin in der Gemeinde Schmelz hat ihre Arbeit aufgenommen

Hilfspolizistin Schmelz : Parksündern in Schmelz auf der Spur

In Schmelz hat eine neue Hilfspolizistin ihre Arbeit aufgenommen: Beate Spaniol sorgt nun für mehr Sicherheit und Ordnung.

Um die Verkehrssituation in Schmelz zu verbessern und mehr Verkehrssicherheit zu gewährleisten, hat die Gemeinde Schmelz zum 1. Januar Beate Spaniol als Hilfspolizistin eingestellt.

Nach erfolgreicher Ausbildung und Einarbeitung hat Spaniol ihren Außendienst am Donnerstag, 28. Februar, aufgenommen. In einer Pressemitteilung der Gemeinde Schmelz heißt es ergänzend: „Sie wird in allen Gemeindegebieten nach Bedarf eingesetzt. Sie wird zunächst den ruhenden Verkehr kontrollieren und dabei besonderes Augenmerk auf Parkverstöße haben. Ein Einsatz im fließenden Verkehr ist unterdessen in der zweiten Jahreshälfte vorgesehen.“

Bei der Gemeindeverwaltung gehen seit längerem Beschwerden und Probleme ein, die auf Verstöße von Verkehrsteilnehmern zurückzuführen sind. Dabei geht es vor allem um Parkverstöße in den Busbuchten, auf Behindertenparkplätzen, auf nicht markierten Flächen, auf Gehwegen und in Einfahrten. Die Hilfspolizistin werde außerdem auf die Vermüllung der Wertstoffcontainerplätze ein Augenmerk haben und den illegal abgestellten, nicht zugelassenen Fahrzeugen nachgehen.

Die Hilfspolizistin wird im ersten Schritt folgende Parkverstöße kontrollieren:Das Parken auf Sonderparkplätzen für Behinderte ist nur mit gültigem Parkausweis (blau) zulässig, der im Fahrzeug gut lesbar ausgelegt sein muss.Die Verkehrsordnungswidrigkeit wird ab sofort mit einem Verwarnungsgeld geahndet.

Das Parken auf Bushaltestellen ist bis zu je 15 Meter vor oder hinter Halteschildern unzulässig. Zulässig ist lediglich das Halten, um eine Person ein- oder aussteigen zu lassen. Wer sein Auto verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt. Das Parkverbot gilt auch zu den Zeiten, zu denen laut Fahrplan kein Bus zu erwarten ist.

Dieser Verstoß ist besonders stark im Ortskern von Schmelz an den Haltestellen „Primsbrücke“, aber auch regelmäßig in Hüttersdorf und Limbach zu beobachten. Das Zuparken dieser Haltestellen führt regelmäßig dazu, dass die Busse sie nicht anfahren können und sich Rückstaus bilden.

Abschließend erklärt die Gemeinde: „Wir hoffen, dass sich die Verkehrs- und Parksituation in unserer Gemeinde verbessert. Für das Verständnis und die Unterstützung unserer Hilfspolizistin bei der Wahrnehmung ihrer sicherlich nicht immer einfachen Aufgabe dürfen wir uns schon heute bedanken.“