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Windräder: Freibrief aus Berlin wird gnadenlos umgesetzt
Der Bürger wird zum Störfaktor

Windkraft anlagen

Alles richtig in den Leserbriefen vom 4. April von Werner Backes, Uta Grenner und Edgar Jungmann.


Profit zuerst, der Bürger stört hier nur. Der bekommt am Ende die Rechnung, die mit einem realen Strompreis nichts mehr zu tun hat, und will dabei auch noch so etwas wie Naherholung. Da fällt mir ein Satz aus einem Gedicht von Heinrich Heine ein: „. . . ich hatte einst ein schönes Vaterland . . .“

Viele Kommunen schreiben tiefrote Zahlen und arbeiten nach dem Muster des Schmelzer Bürgermeisters. Der Freibrief aus Berlin (EEG-Gesetz) wird rücksichtslos umgesetzt. An Nachbars Grenze findet sich bestimmt auch noch ein Windvorranggebiet. Den Bürger mitnehmen! Da haben wir wieder einmal was nicht verstanden.



Die Technik ist in wenigen Jahren veraltet und verschlissen, unrentabel sind die Anlagen heute schon. Die Energiewende, auch die schaffen wir damit nicht. Wirkungsgrad unter 15 Prozent. Nachhaltig sind die Anlagen nur für einige wenige (Energiekonzerne, Verpächter). Alle Risiken und Kosten landen beim Bürger. Die großen Unternehmen sind, was ihre Energieversorgung angeht, weitgehend autark, haben ihre Kraftwerke und koppeln sich vom öffentlichen Netz ab. Mit teurem Strom ist keine sichere, kontinuierliche Produktion möglich. Der „deutsche Michel“ ist doch sehr naiv und geduldig. Zum Dank dafür bekommen wir dann demnächst auch noch den smarten Stromzähler . . .

Bernd Bastuck, Lebach